Windows 7 vs. MacOS | Argumente für Windows 7

Hey Leute,
ich muss im Rahmen meines Studiums die Tage eine kleine Verkaufs-Präsentation halten.
Meine Gruppe hat mir:"Vorteile von Windows 7 gegenüber MacOS", aufgedrückt.
Ich studiere Wirtschaft und der Sinn der Präsentation, ist die englische Sprache, also es muss fachlich nicht 100%ig sein.
Da dort aber sicherlich ein paar Hobby-"Microsoft-Hasser" und Schlaumeier sitzen, kann ich auch keinen kompletten Mist erzählen.

Mein Teil der Präsentation muss nur 2min umfassen.

Ich finde bis jetzt aber nur als Vorteil die "Aero-Snap"-Funktion, welche eben auch für einen Studenten intressant ist.
Zwei weitere wären noch nicht schlecht, sie sollten verständlich sein für nicht-IT'ler und sich rein auf die Software beziehen.

Vielfach finde ich im Internet das Argument, das ich wenn ich MacOS nutzen willen, eben einen Mac kaufen muss und das die Hardware auswahl extrem einschränkt. Das passt aber meine Meinung nach nicht so ganz, wenn ich das OS selbst verkaufen will.

Ich will hier keine Diskussion lostreten, ich brauch nur 2 Oberflächliche Argumente. Ich dachte da noch an den Unterschied zwischen des Software-Angebots, die ist sicher bei Mac nicht schlecht, aber nichts im vergleich zu der von Windows. Doch Ich denke da kann der Normal-User-Student keinen nutzen für sich heraus ziehen oder was meint ihr?

Hat jemand von euch noch etwas auf der Hand?
 
Ein weiteres Argument für den "nicht so lernfähigen" Benutzer ist vielleicht auch noch, dass einem fast überall im Beruf PCs mit Windows begegnen und man so schon die Bedienung kennt. (ja ich weiß, das Argument kann man auch ganz schnell zu einem Kontra machen ;))

Auch bei Zusatzhardware wirst du mit Windows leichter etwas finden, weil die Treiber immer für Windows gemacht sind, soweit ich das bisher aber gesehen habe, ist MacOS nicht immer vertreten. Das Hardwareargument gilt also nicht ausschließlich für den Rechner, sondern auch das drumherum
 
Argumente gegen MacOSX (ja, ich kann auch diese liefern ;) ):

- Hardware-gebunden (MacOSX darf laut Lizenz nur auf Apple-Rechnern eingesetzt werden)
- das Standard-Terminal ist einfach nur Müll, wenn man Linux- oder Unix-Server verwalten muss (diverse Tastenkombinationen sind in Emacs und in Screen nur eingeschränkt nutzbar)
- schlechte Performance beim Zugriff auf SMB-Shares
- keine Sidebar, sondern nur ein Dashboard, das explizit aufgerufen/eingeblendet werden muss und sich über die komplette GUI legt
- kaum Möglichkeiten die GUI auf individuelle Bedürfnisse anzupassen
- sehr geringe Hardware-Auswahl bei Zusatz-Geräten (speziell DVB-T, WLAN-Sticks und andere USB-Geräte, die nicht mit Standard-Treibern laufen)
- unixoide (und damit für Einsteiger schwer verständliche) Ordner-Struktur
- rudimentäre Firewall-Funktionalitäten, wenn man nicht mit der Shell arbeiten will oder kann
- grosse Menüstrukturen überlappen Tray-Icons, so dass man diese nicht mehr erreichen kann, da sie sich das gleiche Panel teilen müssen
- sehr strikte API-Vorschriften für die Entwicklung von Programmen mit Aqua-GUI
- geringere Software-Auswahl als bei Windows
- wesentlich weniger verfügbare Freeware (die meisten guten Programme sind kostenpflichtig)
- keine guten kostenlosen Systemwartungstools
- Battlefield Heroes kann nicht gespielt werden (die größte Schweinerei überhaupt :D )
- keine vernünftige GUI für das Server-Monitoring-Tool Nagios
- man muss das Terminal nutzen um Safari dazu zu bewegen jeden Link, der ein neues Fenster öffnet, in einem neuen Tab zu öffnen

Hach, ist es nicht schön, dass ich an allem was auszusetzen habe? ;) Such dir was aus. :)
 
Wie meinen? Für nen neuen Tab reicht doch die mittlere Maustaste bzw. Apfel+Click.

und das machst du jedes mal wenn du auf einen Link klickst, egal ob in Safari, Mail oder wo auch immer? :)

Als Argument würde ich noch anbringen, dass mit Windows im Business die wohl beste Softwareunterstützung hast.
 
Obwohl gcc eigentlich freie Software ist, gibt es den bei MAC OS anscheinend nur in Verbindung mit ihrem Xcode.
 
ich würde auch einen wirtschaftlichen aspekt anführen. nicht nur das die geräte als lifestyle objekte dienen,sondern das es auch (wie bitmuncher schon sagte) eine geringe zusatzhardware gibt und meistens sind diese zusätzlichen geräte auch arg teuer. genauso wie kabel...ect...
 
Hi, ein nicht zu unterschätzendes Kriterium wurde noch nicht genannt und zwar wie sieht es Sicherheitechnisch beim Mac aus.
Eine aktuelle Meldung auf heise.de:
http://www.heise.de/newsticker/meld...-Risiko-aber-letztlich-unsicherer-957594.html
offenbart wohl das grauen einiger Nutzer (zumindest derer die der Lücken sich bewusst sind oder betroffen).
Herr Miller drückt sich meiner subjektiven Meinung sehr zutreffend aus

Mac OS X : "geringeres Risiko, aber letztlich unsicherer"
.
Natürlich sollte jeder letztenendlich selbst die Entscheidung fällen, durch das abwiegen der Vor- u. Nachteile für einen selbst, was die jeweiligen Komponenten mit sich bringen die täglich ihre Anwendung finden. Da Computer (oder meinetwegen auch Mac's;)) sich stärker in unseren Alltag integrieren, sollte man das Schwergewicht Sicherheit nicht unterschätzen - meine ich zumindest.

Hier noch einige Links:
etwas ältere;
http://www.pc-max.de/news/software/mac-os-sicherheit-zwischen-mythos-und-realitaet
http://www.zdnet.de/sicherheits_ana..._oder_realitaet_story-39001544-39158774-1.htm
http://board.protecus.de/t38242.htm
http://www.kaspersky.com/de/ratgeber/faq/mac-sicherheit
hier ein paar aktuellere Meldungen;
http://209.85.129.132/search?q=cach....pdf+Mac+Sicherheit&cd=10&hl=de&ct=clnk&gl=ca
http://www.tecchannel.de/sicherheit/news/2025602/koobface_gang_verdient_an_mac_nutzern/

Nun möchte ich nicht über den Apple Urteilen,- Äpfel sind schließlich Gesund und schonen die Nerven, hat jemand mal gesagt :D - einige der Artikel sind schon etwas älter, vielleicht hat Apple in Bezug auf die Sicherheit einiges nachgeholt. Hoffe das ich, dir weiterhelfen konnte.
 
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@sogra: Die Aussagen von Miller lassen sich auf jedes derzeit im Umlauf befindliche Desktop-Betriebssystem anwenden. Entsprechende Tests auf Linux-, Windows- oder BSD-Rechnern dürften gerade bei den OpenSource-Komponenten und Closed-Source von Drittanbietern die gleichen Lücken aufzeigen. Bezeichnend ist aber, dass die gefundenen Lücken offenbar nur den Userspace betreffen und im Kernelspace nichts ausnutzbares existiert. Mit einem etwas strikteren Rechte-Management (z.B. dem Verzicht auf 'sudo') dürften die Probleme leicht in den Griff zu bekommen sein, so dass Sicherheitsstandards von BSD erreicht werden.
 
@bitmucher:
Dem was du genannt hast kann ich schwer widersprechen. Aber wie leicht lässt sich ein strikteres Rechte-Management, für den Endbenutzer (Konsumenten), unter dem Mac'i umsetzen?
Wie bei nahezu jedem BSD ähnlichen System oder etwa gänzlich anders?
 
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Das striktere Rechte-Management bei MacOSX fängt schon damit an, dass man nicht den per Default angelegten Admin-User zum Arbeiten verwendet, sondern einen unauthorisierten User anlegt, der dann entsprechend auch keine sudo-Rechte hat. Schon ist es annähernd so sicher wie ein FreeBSD. Das ist ein Punkt, der gern mal unter den Tisch fällt, wenn über MacOSX' Sicherheit gesprochen wird. Leider wird das auch bei der Entwicklung von Software für Mac eher selten bedacht, so dass oftmals Adminuser-Rechte notwendig sind um diverse Programme nutzen zu können. In der Hinsicht hat MacOSX das gleiche Problem wie Windows. Und sonst entspricht es ja grossteils dem Rechtemanagement von BSD. Da müsste man also gar nicht grossartig was ändern.
 
Die Klage von Apple gegen Microsoft zu den Zeiten von Windows 1.0 wegen dem Klau geistigen Eigentums (jaja die Fensterchen ;D) wäre erwähnenswert. Da Apple II damals eine ähnliche Oberfläche vor Windowserscheinung hatte, klagte Apple gegen Microsoft, verlor aber letztendlich. Soweit ich weiß war das entscheidende Argument, dass bei Windows sich die Fenster überlappen ließen :)

Nun fand ich zu den Zeiten vor Vista, die Apple-Oberflächen viel schicker....Windows Vista war meiner Meinung nach aber trotzdem ein echter Reinfall, Seven ist dagegen einfach nur gut (hammerargument:P)...

Die Tatsache, dass unter IPhone und ich glaube sogar beim Mac keine Flash-Games funktionieren, weil Apple das Angebot von Adobe nach einem Flash-Plugin abgelehnt hat, sagt schon viel über etwas egozentrische Marketingpolitik Apples, denn für YouTube muss es eben ein App sein8).

Andererseits finde ich das total ärgerlich, dass es keine Alternativen für das Flash-Plugin unter Windows gibt....

Zudem habe ich vor einem Jahr mal gelesen, dass angeblich die Preisgabe von Programmierschnittstellendetails von IPhone an die Öffentlichkeit seitens registrierter Apple-Developer vom Apple mit Strafen geahndet wird...keine Ahnung ob es stimmt
 
weil ein Bekannter von mir sich darüber beklagte, dass unter IPhone eben keine FlashGames funktionieren....Hier eine Bestätigung:

http://www.basicthinking.de/blog/20...suite-5-nicht-fuer-alle-die-erhoffte-loesung/

Die Aussage mit MacOs ziehe ich zurück :P Iphone bleibt aber
Nun...wahrscheinlich würde das IPhone mit laufendem Flash-Player - dank fehlendem (echten) Multitasking - bei Anruf nicht mehr klingeln können. ;)

Ich würde noch die Vermarktungsstrategie mit einbringen. Man sieht, dass es durchaus sinnvoller ist, ein Produkt nicht durch einen anscheinend tollwütigen und nach Rodeo-Art "vorbereiteten" Irgendwas-Blob bewerben zu lassen. Auch wenn dieses Produkt kaum Kundennähe - außer die zu deren Portemonaise - oder Anpassbarkeit bietet, ein schickes Design und Leute, die gern anders sind und damit auf jede Art der Bewerbung reinfallen (erinnert mich an die Southpark-Folge, in der Kyle zum Grufti wird - "...um die konformistischen Schweine zu verlassen musst Du Dich wie wir anziehen und unsere Musik hören..."), reichen, um ein technisch mittelmäßiges Konzept mit nettem Antlitz erfolgreich zu vermarkten. Wie heißt das Sprichwort - "Oben Hui, unten Pfui!"

Btw - als damals das erste IPhone rauskam hatten wir uns auf Arbeit mal die Hardware-Komponenten zu Gemüte geführt. Und sehr lustig war, was wir beim verbauten Infineon-Main-Controller im Datenblatt fanden: Das Ding hatte bereits UMTS im Silizium. Damit wussten wir, was den hippen Typen als nächstes offeriert wird. Somit konnte Apple nach einem Jahr die gleiche Hardware mit ein paar mehr Freischaltungen wieder überteuert verkaufen. Das war für mich das Quäntchen für die volle Antipatie gegenüber Jobs' Konzern.
 
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