Leute, nun bleibt mal ganz cool. Dieser Thread kann gar nicht aus dem Ruder laufen, wenn wir bei der Sache bleiben, und die ist nun mal ein Riesen - Komplex. Und unübersichtlich würde es nur dann (aber dann ganz schnell), wenn ich für jede Detailfrage einen eigenen Thread aufmachen würde, ihn damit aus dem Zusammenhang reißen - und um die Übersicht über die Zusammenhänge nicht zu verlieren, wiederum kreuz und quer verlinken müsste..
Zum erstellen von Schaltplänen gibt's sowohl unter Windows als auch unter Linux Programme, die dazu wesentlich besser geeignet sind als Paint oder Gimp. Da wären z.B. diverse CAD-Programme, die PCB-Editoren dabei haben wie z.B. Kicad oder Eagle.
Wissemer doch. Aber das ist doch nur ein vergleichsweise winziger Teil dessen, was ich brauche. Für Simulationen kommt (u.v.a.) Spice dazu... Also Beispiel (wiederum nur ein winziger Teil meines ganzen Machwerks). Diese Verzerrerschaltung habe ich erst mal aus einem uralten Buch 'eingescannt (
Meinel: "Elektrogitarren"):
A1 und A2 mit D1 und D2 im Gegenkopplungszweig arbeiten als Spitzenwertgleichrichter, jeder für seine Halbwelle. P2 und P3 steuern den Begrenzungseinsatz, P4 und P5 den Verzerrgrad. D3 und D4 sind Germaniumdioden, die durch ihre "runden" Kennlinien eine schöne "weiche Röhren" - Verzerrung produzieren.
Das ist die Grundlage für den "static" - Kanal meines Preamp (Verzerrung lautstärkeunabhängig, und einstellbar von Superclean bis Brachialzerre). Der "dynamic" - Kanal (Verzerrung aussteuerungsabhängig) gehört dann etwa an die Stelle von A3 und A4, in dem sind dann P2 und P3 an eine Festspannung zu legen. Und ein "Balance" - Regler, mit dem beide Kanäle beliebig mischbar sind. Und wiederum
eine Teilaufgabe für die Weiterentwicklung: Für die gedachte Ansteuerung mit Gleichspannungen (Abspeichern und Wiederabrufen der Einstellungen über den Mikrorechner und A/D - und D/A - Wandler) sind die Potis durch etwas anderes zu ersetzen (ich denke an Optokoppler, weil die Dinger ja nicht an Masse liegen, sonst könnte man z.B. auch digital einstellbare Widerstände nehmen).
Das Ganze ist natürlich öfters zu simulieren und zu testen (dazu muss die Grafik natürlich erst mal in Dateien umgesetzt werden, die die entsprechenden Programme "verstehen"). Dann sind in der Simulation die verschiedensten Signale einzuspeisen und auszuwerten, was 'rauskommt... Eagle etc. kommt also ganz zum Schluss dran, wenn die Schaltung feststeht und ein Platinenlayout draus gemacht werden muss. Und zwar eins, das bestückt nicht nur "works as designed", sondern auch dazu passt (der zugehörige Teil des Front - "Interfaces"):
(P2 und P3 habe ich in Anlehnung an die seit Jahrzehnten gebräuchlichen Bezeichnungen "gain" genannt, P4 und P5 "drive"). Wenn einer der eingespeicherten Sounds genutzt wird (der Normalfall), sind die Potis funktionslos, die Einstellungen erkennt man also nicht an den Markierungen der Knöpfchen, sondern daran, welche LED leuchet ... Naja, und so weiter.
Der Löwenanteil der Entwicklungsarbeit ist aber was ganz anderes - sorry,
das kopiere ich nicht alles hier 'rein!
http://melina.kilu.de/forum/viewtopic.php?f=8&t=11
Alles in allem arbeite ich da also ständig mit Grafik, egal mit welchem Programm. Und das sieht nun mal auf meiner Hardware mit Windows immer noch am besten aus. Das ist keine Frage der "Schönheit" - so wie mein Linux anfangs lief, würde ich spätestens nach ein paar Wochen neue Brillengläser brauchen. Jetzt geht's schon, wie gesagt...
Also zu Windows: Habe mir Ext2Fsd installiert - bin erst mal fasziniert, wie es funktioniert.

Jetzt wird also erst mal alles auf ext3 umgemodelt, was irgendwie geht. Soviel nochmal zu diesen - gelinde ausgedrückt - Frechheiten in einer gewissen PN (nur ein Beispiel, von jetzt ab nichts Persönliches mehr, versprochen):
Wenn du wissen willst, warum NTFS FAT32 abgelöst hat: Google!