erkenntnisse ;P

hi leute,
ich bin momentan mathe am lernen und da wird man verrückt. einige themen waren mir am anfang überhaupt nich klar und jez merke ich sollangsam das es gar nich mal soo schwer is wie es scheint.... und dann hatte ich (für mich selbst zu entschuldigen lol) folgende erkenntnis:

nehmen wir an, die mathe klausur sei ein marathonlauf, weiterhin nehmen wir folgendes an:
Zu mir:
Ich hab ein Fachabi in Wirtschaft (warum is ja egal, hat sich so ergeben...leider?!, danach Ausbildung zum Industie-Kfm und danach noch Zivildienst gemacht), d.h. mathematisch bin ich ein richtiger "FETTSACK", weil ich lang nix gemacht habe und das niveau in der Ausbildung nicht gerade hoch war, im Zivi... naja brauchst solches mathe nich.

Dann hat jemand anderes:
Ein Vollabi und is direkt zur FH gewechselt:
war in mathe immer recht gut, is quasi ein mathe athlet.

Jetzt folgendes:
der typ mit dem vollabi, dem fällts leichter, der hatte schon komplett alles und brauch quasi weesentlich weniger rück-training um für den nächsten lauf locker zu bestehen (-> matheklausur)

dem Fettsack fällts natürlich wesentlich schwieriger, sich für die nächsten marathonläufe vorzubereiten, wahrscheinlich pakt ers nichmal beim 2ten mal, hoffentlich aber beim 3ten ;)

und wie komme ich auf solche seltsamen gedanken?
nur, weil ich ne kurze zeitlang dachte ich wär nicht so K-L-U-K *lol*.
nich das ich mich selber loben will, aber gerade in Mathe I sind einige sachen echt einfach WENN man sich wirklich mal die Zeit nimmt die Dinge zu analysieren ^^ (ich hasse Mathe, aber brauchs schon sehr dringen ^^).

ahja, ich studiere informatik. habe nur mit mathe arge problem. und mit physik nur, weil mir die mathematischen hintergründe fehlen..... :P
ansonsten passts.
ich hoffe einigen vlt. mal mut zu machen sich doch nochmal richtig anzustrengen statt aufzugeben - ich hätte nämlich schon fast aufgeben... aber nun weiß ich es besser; es is alles eine frage der inneren einstellung :P
 
Das mit dem hinsetzen und paucken stimmt.. nur hat man noch ein ganzes Bündel anderer Fächer die auch gelernt werden müssen. :rolleyes: (hab das selbe Problem wie du.) :rolleyes:
 
Viel Erfolg!
Ich schreibe nächste Woche auch noch vier Prüfungen und Mathe 1 ist ebenfalls dabei *g*
 
Also ich musste auch feststellen, dass sich hinsetzen und zielstrebig lernen etwas bringt (ist ja irgendwie auch logisch). Ich war im Abi in Mathe auch nicht gut, doch hier im Studium bin ich sehr gut.
 
... Also ich studiere auch Informatik und im Grundstudium hat mathe richtig reingehauen. ich saß öfters in den Mathe Vorlesungen mit dem "WTF?" Blick.
Von ca. 120 Studenten kamen nur noch ca. 20 zur Vorlesung weil der rest aufgegeben hat da sie soweiso nichts verstanden. Aber am ende als man nochmal alles für die Prüfung durchging da kam meist der "AHA" Effekt, plötzlich verstand man die Gedankengänge des Profs ... und am ebsten ist das wenn man in einer Lerngruppe lernt in der die mesiten noch weniger verstehen als man selber :-) durch das ständige erklären vergisst man es selber nicht mehr so schnell
 
Ich studier Mathematik (mit Vollabi) und mir gehts da ganz gut damit :-)

Ich kenn aber auch einige Leute mit Vollabi im Mathestudium, die stellen sich auch furchtbar an... Ich hab vor einem Jahr auch Mathe für Infos (und Physiker und Nanostrukturtechniker und Techniker der Funktionswerkstoffe) korrigiert. Die Übungsblätter und die Klausur waren eigentlich recht einfach, aber trotzdem waren die Informatiker tatsächlich im Allgemeinen die schlechtesten...

Vielleicht liegt das auch oft dran, dass viele Leute Info studieren, ohne wirklich Ahnung von Mathe zu haben und auch nicht dran denken, dass das trotz allem so viel Mathe ist... Viele meinen auch "Ich kann gut zocken / Windows, Word etc. bedienen, ich studier jetzt Info"... Das ist meiner Meinung nach auch ein Mangel, den man irgendwie ausmerzen sollte.

Und zum Mut machen nach all dem Rumgejammere:
Ein Freund von mir hatte am Anfang des Studiums auch ziemliche Schwierigkeiten mit dem gesamten Info-Studium, aber hat jetzt sein Vordiplom mit ziemlich guten Noten gemacht (in Mathe ne 2.0, das hätten wir am Anfang auch nicht gedacht ^^). Es geht also auch ohne übermäßige Begabung :-) Studium heißt halt trotz den ganzen Vorurteilen von saufenden und rebellierenden alternativen Studierenden immer noch eine ganze Menge Arbeit :-) (saufen, rebellieren und alternativ sein kommt eher bei Studierenden anderer Fachrichtungen vor, so wie ich das seh ^^ Nicht so sehr bei den Mathe-/Info-/Physik-Freaks ;-))
 
Vielleicht liegt das auch oft dran, dass viele Leute Info studieren, ohne wirklich Ahnung von Mathe zu haben und auch nicht dran denken, dass das trotz allem so viel Mathe ist... Viele meinen auch "Ich kann gut zocken / Windows, Word etc. bedienen, ich studier jetzt Info"... Das ist meiner Meinung nach auch ein Mangel, den man irgendwie ausmerzen sollte.
Naja, halte ich für eine ziemlich gewagte Aussage. Info hat extrem viele Bereiche, und die meisten erfordern nicht wirklich komplexe Mathematik. (Kryptologie und Algorythmen mal ausgenommen) Komplexe Mathematik als Grundlage zu setzten halte ich für falsch.

Info erfordert meiner Meinung nach sehr grosses Hintergrundwissen und Erfahrung gepaart mit Kreativität um daraus Problemlösungen zu erarbeiten. Logisches denken sicher, aber hochkomplexe Mathematik eher weniger.


(saufen, rebellieren und alternativ sein kommt eher bei Studierenden anderer Fachrichtungen vor, so wie ich das seh ^^ Nicht so sehr bei den Mathe-/Info-/Physik-Freaks ;-))
Leider scheinen tatsächliche viele aus diesen Gebieten im sozialen Umgang etwas zurückgeblieben zu sein. :P
 
lol danke danke :D

naja ich muss mitlerweise sagen, das es echt auf die aufgaben drauf ankommt ob ich bestehe oder nicht; manche klausuren fallen mir einfacher - die besteh' ich, aber manche der klausuren -> da kommt ich gar nich mit klar :(

das nervt mich total...
 
Ich hab auch nie behauptet, dass es komplexe Mathematik wäre. Aber es geht auf jeden Fall ein bisschen über die Schulmathematik hinaus und wenn man die schon nicht kann (aus Verständnisgründen), wie sollte man dann erst die Mathematik in der Hochschule auf die Reihe bringen? Und wie gesagt, zusätzlich hat man ja noch die Mathe für Nebenfächler-Vorlesung und die geht auf jeden Fall in Richtung "richtige" Hochschulmathematik.

Hingegen großes Hintergrundwissen wird bei uns nicht so sehr gefordert (außer vielleicht beim Programmieren :-\). Kreativität ist eher eine Voraussetzung, die man die für die Mathematik (und insofern dann natürlich auch für die Informatik) braucht.

In den ersten Semestern bei uns spielen aber Algorithmen und theoretische Informatik eine sehr große Rolle. In der technischen Informatik fängt man auch direkt mit Informationsübertragung an, wo man ohne höhere Mathematik einfach nicht auskommt. Oder willst Du mir erzählen, Fouriertransformation und Faltung von Funktionen hat nichts mit komplexer Mathematik zu tun? :-)

Abgesehen davon schreibt man Algorithmen mit i. Die haben nichts mit Musik zu tun ;-)
 
ich finde es schon komisch, das mache dinge mich nicht so abfucken.
aber ich dachte mir, da ich mathe I nicht habe, brauch ich mir mathe II erst gar nich anzuschauen (habs dann doch gemacht und mache dinge, die scheinbar "komplexer" waren, waren irgendwie einfacher im bezug zu setzen).

Oder willst Du mir erzählen, Fouriertransformation und Faltung von Funktionen hat nichts mit komplexer Mathematik zu tun? :-)
die habe ich mal kurz gemacht und ich fands nich schwer.... nur ich komm mit manchen dummen grundlagen einfach nich klar, weil der sinn sich nicht erschließt..... wir bekommen die grundlagen zwar beigebracht, aber manche sachen sind mir zu abstrakt, es fehlen mir irgendwie... ein bezug.
ich mein wenn ich irgendetwas mache, dann muss da ein sinn dahinter stehen. habe ich z.B. integrale im 3dimensionalen (x,y,z -> dann jeweils immer 1x variabel und die anderen konsten)... das kombiniert ergibt z.B. tolle formen (kelch, kegel ect....man bestimmt quasi den inhalt ODER die fläche auserhalb des objektes, je nachdem wie man's macht)...das kann man dann nachvollziehen, das sieht man dann wenigstens oder kann man sich einigermaßen vorstellen wenn man die regeln ein wenig kennt .... aber dieses flache kurvendiskusionsscheiß (die regeln sind einfach, aber die mühe.... es lohnt sich für mich nicht...).

arghz könnt wieder kotzen :D naja egal... ich lern mal brav weiter, das wird schon klappen ;)

Vielleicht liegt das auch oft dran, dass viele Leute Info studieren, ohne wirklich Ahnung von Mathe zu haben und auch nicht dran denken, dass das trotz allem so viel Mathe ist... Viele meinen auch "Ich kann gut zocken / Windows, Word etc. bedienen, ich studier jetzt Info"... Das ist meiner Meinung nach auch ein Mangel, den man irgendwie ausmerzen sollte.
naja das trifft auf viele zu, jedoch war mir direkt bewusst das viel mathe brauche und ich dachte mir, das wird schon klappen.

außerdem studier ich info, damit ich halt bessere kenntnisse im pc bereich bekomme; damit meine ich nicht wie man windows bedient, sondern wie das innere funktioner ect... damals habe ich zwar tolle sprites per joystickeingabe auf dem c64 programmiert (war da 11 oder 12) jedoch wusste ich da nicht weiter.. :D und jez bin ich alt genung und habe das gefühl das mathe die totale verarschung is; mir reichts doch eigntl. wenn ich weiß wo es steht und was ich machen muss -> dfas kann man immer schön programmieren *lol* aber sowas selber auf papier zu schreiben, wahnsin..... :D da macht man zuviel falsch.
egal ich beschwer mich ja nich lol :D
*aus der seele rauskotz*
oh man lol :D
 
Ja, ich meine, Du musst den ganzen Scheiß nicht durch und durch verstehen (zumindest ein grundpensum) und notfalls beweisen können ;-) Aber zumindest anwenden. Wenn man das hinbringt, hat man schon die halbe Miete.

Das Problem an Mathe I wird wahrscheinlich sein, dass man sehr auf Grundlagen rumreitet, während die dann später einfach stillschweigend vorausgesetzt sind und der Stoff immer mehr auf sich aufbaut und man sich aus bereits gewonnen nicht mehr so grundlegenden Aussagen schönere und einfacher zu benutzende Aussagen ableitet,

Bei den abstrakteren Sachen hilft es meistens einfach erstmal, keinen Sinn dahinter sehen zu wollen, sondern einfach mal rumzurechnen, da erschließt sich dann doch ein bisschen was ;-)

Das wichtigste ist aber Ausdauer und Sturheit ;-) Und nicht zuviel Angst vorm Stoff :-) Irgendwann hat man dann die Module und alles ist gut ;-)

Das mit dem Wissen, wo es steht, ist schon sinnvoll (ich weiß auch den Stoff meiner Grundstudiumsvorlesungen nicht mehr komplett ;-)), aber bevor man da hinkommt, sollte man zumindest alles schon mal irgendwie komplett im Kopf gehabt haben, damit man dann eben den Erinnerungseffekt hat und das ganze dann doch nochmal schnell hinschmieren kann. Damit der aber auftritt, muss man eben (wie gesagt) das ganze auch schon mal ohne Nachschlagen gekonnt haben (oder auch nicht, aber das ist eher eine lerntechnische Frage. Ich bin nur Mathematiker/Informatiker ^^).
 
Das wichtigste ist aber Ausdauer und Sturheit ;-) Irgendwann hat man dann die Module und alles ist gut ;-)
stimmt wohl :D
wäre ich damals nich so faul gewesen :D ... ich dacht mir immer: mein c64 macht, was ich sage, warum kann der mir also auch nich dinge berechnen :D so hab eich die sachen immer fleißig programmiert und hatte die hausaufgaben fast immer richtig ^^
 
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