Passt auf was ihr in Onlinegames anstellet

Hi,
ich musste mit halboffenem Mund diesen Heise Artikel lesen:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/89665

und ich kann dazu nur sagen: "Hello Big Google.."
Was haltet ihr davon?
Ich persönlich finde das ist eine Schweinerei ... ich meine wo bleibt da der letzte Rest von Datenschutz wenn wir schon beim spielen überwacht werden oO?
 
OMFG


das zum thema Don'T do Evil...

ICh hoffe das das in Deutschland nicht erlaubt wird.
Falls dochm sollten wir als Spieler uns zu einer Petition dagegen zusammraffen und hoffen,das wir erhört werden
 
Hi,

Google is watching you!

Meiner Meinung sollte man das Unternehmen zerschlagen, klingt zwar fies und radikal,
aber bei Google muss man schon von einer Datensammelwut sprechen!

Normalerweise schaue ich kein Galileo, aber neulich kam mal eine Sendung mit einer Verschwörungstheorie mit Datenspeicherung.
Diese fand ich sehr gelungen und sah einen großen Funken Wahrheit drin!

Ich hab schon vor längerer Zeit mal eine Mail an die geschickt und auf meine Rechte gemäß BDSG aufmerksam gemacht.
Als Antwort erhielt ich eine Mail mit dem Satz: "Google Deutschland erhebt und speichert keine Daten".

Gruß Chris
 
oO

Also ich kann die Aufregung nicht verstehn...

Google will also ob eurer Online-Spielgewohnheiten Psychoprofile eurer Nicknames erstellen. Schön für sie. Was geneau soll ihnen das helfen? Naja ok, bei leuten mit fixer IP Adresse bringt das möglicherweise minimal etwas, aber bedenkt man wie wenige diesergleichen existieren ist das schon fast ein enormes Verlustgeschäft (wenn man mal von der In-Game Werbung absieht, die sowieso kaum Gewinn abschlägt).

UND WENN SCHON.

Google weiß also, dass der Nick "Tittytwister23" sich gerne seiner Kleidung in WoW entledigt und jeden weiblichen Nachtelf mit "Fick.en?!" begrüßt. Außerdem hat er die Ip 194.95.36.98

OMG!!!!! FURCHTBAR! ENDE DER WELT! Jetzt weiß jeder dass es sich hierbei um Max Mustermann, Stiegstraße 12, 6830 Rankweil, Österreich handelt.


Oh mann, diese Big-Brother Paranoia macht mich langsam wirklich ärgerlich...
 
Ich seh das nicht so eng! Ist halt noch eine Art der "Datenerfassung" mit der Google viel Geld verdienen will und früher oder später auch wird...
Ich spiele keine Onlinegames und darum geht mir das ziemlich am A**** vorbei...

@gmw
OMG!!!!! FURCHTBAR! ENDE DER WELT! Jetzt weiß jeder dass es sich hierbei um Max Mustermann, Stiegstraße 12, 6830 Rankweil, Österreich handelt.

oho, noch ein Vorarlberger ... es werden immer mehr :D
 
RE: oO

Ich liebe geistlose Beiträge ;)

Original von gmw
Also ich kann die Aufregung nicht verstehn...
Dann verstehst du das Problem nicht.

Google will also ob eurer Online-Spielgewohnheiten Psychoprofile eurer Nicknames erstellen. Schön für sie. Was geneau soll ihnen das helfen?
Naja ok, bei leuten mit fixer IP Adresse bringt das möglicherweise minimal etwas,
Soso, mit fixer IP Adresse.
Schonmal was von Cookies gehört? 99% aller Internetbenutzer haben es standardmäßig so eingestellt, dass jede Website Cookies setzen darf. D.h. Google kann dich über den gesamten Zeitraum beobachten. Cookies sind übrigens längst nicht die einzige Möglichkeit, um Benutzerprofile anzulegen.
aber bedenkt man wie wenige diesergleichen existieren ist das schon fast ein enormes Verlustgeschäft (wenn man mal von der In-Game Werbung absieht, die sowieso kaum Gewinn abschlägt).

UND WENN SCHON.

Google weiß also, dass der Nick "Tittytwister23" sich gerne seiner Kleidung in WoW entledigt und jeden weiblichen Nachtelf mit "Fick.en?!" begrüßt. Außerdem hat er die Ip 194.95.36.98
Und Google weiß auch, dass Tittytwister23 ganz doll auf Dildos mit Erdbeergeschmack steht. Und nicht nur das. Tittytwister23 hat sogar einen Account bei Gmail. Und hat dort seinen richtigen Namen eingegeben. (Ich kenne Gmail nicht, aber das ist bestimmt Pflicht)
Immer noch "UND WENN SCHON"?
Vielleicht weiß Google jetzt auch, dass Tittytwister23 bestimmte Medikamente brauch und öfters mal Viagra kauft. Außerdem hat er mindestens einen Sohn, der auch seinen Rechner benutzt und ist verheiratet.

OMG!!!!! FURCHTBAR! ENDE DER WELT! Jetzt weiß jeder dass es sich hierbei um Max Mustermann, Stiegstraße 12, 6830 Rankweil, Österreich handelt.
Du hälst es wohl für unmöglich, aber GENAU DAS passiert! Nein, nicht bei mir und vielleicht auch nicht bei dir. Aber es gibt sooo viele ahnungslose Menschen, da lohnt sich das durchaus. Vielleicht interessiert es auch deinen späteren Chef, wie du so drauf bist. Dank Google könnte er es herausfinden. Achja, Datenschutz. Sorry, ich muss jetzt aufhören zu schreiben, ich hab von dem Wort gerade einen Lachanfall bekommen ;)
 
Psychoprofile von Onlinespiel-Avataren?

Ich dachte, Leute spielen Onlinegames, um sich endlich mal so geben zu können, wie sie IRL überhaupt nicht sind... *g
 
Ich liebe geistlose Beiträge
Flamen muss man deswegen trotzdem nicht. Wenn man das Problem deiner Meinung nach nicht versteht, dann darfst du es gerne erörtern.

(Ich kenne Gmail nicht, aber das ist bestimmt Pflicht)
Nein, es ist nicht Pflicht.

Du hälst es wohl für unmöglich, aber GENAU DAS passiert!
Und jetzt? Früher oder später wird jede Firma die Daten ihrer Kunden dazu nutzen, um Gewohnheitsprofile anzulegen. Das hat nichts mit Datenschutz zu tun, da die Namen der Kunden nicht wirklich in solch eine Bewertung einfliessen, geschweige denn am Schluss noch über die Google-Suche erreichbar sind. Es geht hierbei vielmehr um Verkaufsinteressen. Wenn eben als Suchbegriff $wort eingegeben wird, dann wird halt Werbung angezeigt, die $wort betrifft. Das wird gespeichert, um z.b. Statistiken zu erstellen, um so noch besser Werbung anzuzeigen und so nochmehr Geld machen zu können. Ne einfache Werbestrategie.
Die Frage ist nicht, inwieweit die Menschen damit einverstanden sind. Die Frage ist eher, was kann man dagegen machen? Wenn jemand seine Daten angibt oder veröffentlicht, dann kann er meiner Meinung nichts mehr gegen diese Datenspeicherung sagen, dann ist der klipp und klar selbst Schuld. Das Internet war noch nie anonym und wird es auch nie sein. Und wenn sich eben mit diesen Daten Geld machen lässt, warum sollte man sie dann nicht auch nutzen?

Nächster Punkt: Was habt ihr gegen diese Persönlichkeitsprofile? Das Datenschutzgesetz gilt in DE auch für Google, also werden sie weder Kontodaten, noch Kontaktdaten der Hersteller bekommen, ausser diese stimmen zu und dann liegt es am Nutzer, ob er das Spiel kauft oder nicht. So werden nur Nicknames und deren Aktivitäten beobachtet. Was soll nun daraus entstehen? Klar.. man könnte jetzt sagen sagen, dass Persönlichkeitsprofile erstellt werden. Das allerdings nur auf eine breite Masse und nicht auf jeden Einzelnen bezogen. Die Daten könnten wiederum genutzt werden, um z.b. Spielern dieses Spiel auf Google.de speziell Werbung für Addons o.ä. zu zeigen. Was habt ihr dagegen?
Ein anderer Punkt wäre, dass Spiele durch diese Daten verbessert werden können. Wenn zum Beispiel mehrere Spieler an einer Stelle öfters sterben, könnte man diese Stelle vereinfachen und alle wären glücklich.

Und sorry, wenn ich das jetzt so sag: Wenn ihr eure Daten erfassen lasst, egal von welchem Anbieter auch immer, seit ihr wahrlich selbst Schuld an eurer Misere. Google ist nicht der einzige, der sich für solche Daten interessiert. Jeder größere Shop hat Datenbanker voll mit solchen Profilen. Es wird sogar gemunkelt, dass die Daten schlechter Kunden in Datenbanken gespeichert werden, auf die verschiedene Jobs Zugriff haben. Nur darüber regt sich komischerweise keiner auf...

So long...

/edit:
ich mach mal noch ein anderes Beispiel, gerade hier im Habo:
Viele haben ihre Betriebsystem direkt angegeben. Denkt hier einer darüber nach, was mit dieser Angabe alles passieren kann? Ich denke nicht. Was könnte passieren? Die Admins entscheiden sich auf Grund der hohen Serverkosten Werbung zu schalten. Somit würde auf den Seiten Werbung nach den Angaben des Users z.b. angezeigt werden.
Ein einfaches Beispiel, wie ihr euch immer weiter selbst in so eine Datensammlung einreit und euch dann auch noch beschwert. Das aber nur als kleiner Denkanstoß.

(Und ja, ich weiss, dass ich mein OS angegeben habe... )
/

/edit2:
Und noch zum Datenschutz selbst:
Ich hatte vor einigen Tagen selbst ein Gespräch mit einem, der sich darüber sehr beschwert hat. Was mich allerdings dabei sehr gestört hat ist, dass er seine Daten frei über seine Homepage selbst verbreitet hat. Kann man jetzt noch von Datenschutz sprechen? Meiner Meinung nach nicht. Es ist wieder der normale Punkt: Selbst Schuld.
/
 
Das Problem ist, daß da draußen etwa 80-90% der User einfach nicht soviel Ahnung haben und wenn sie sich bei einem Online-Spiel anmelden, denken sie, daß ihre Daten dort sicher sind (haben ja schließlich dafür bezahlt). Den Punkt "selbst schuld" sollte man daher ruhig mal außen vor lassen. Es gibt nunmal Menschen, für die ein Computer ein Werkzeug ist und nicht ein Hobby, so wie es bei den meisten hier auf dem Board der Fall sein dürfte. Diese Menschen geraten durch solche Aktionen, wie die von Google öfter mal in die "Werbefalle" und es ist ja nun nicht so, daß Google nur für seriöse Firmen wirbt, sondern den bewirbt, der am meisten dafür zahlt. Der Otto-Normal-User könnte durch solche Daten-Sammlungen durchaus also Nachteile haben.

Wenn Leute wissentlich Ihre Daten zur Verfügung stellen, ist das was anderes, aber mal ehrlich... wer liest denn bittesehr seitenlange Geschäftsbedingungen oder Lizenzverträge bevor er/sie ein Spiel installiert und/oder sich für ein Online-Spiel anmeldet und wer versteht diese Juristen-Sprache dann auch noch?

Bsp: Der Vertrag, den man bestätigt enthält die Klausel "Wir geben keine Daten an Dritte weiter und nutzen die erhobenen Daten ausschließlich zur Verbesserung unseres Produkts." Ist Google nun Partner dieser Firma, ist es somit kein "Dritter" mehr und damit werden die Daten an Google weiter gereicht um effektiver Werbung machen zu können. Der Normaluser denkt sich aber "Gut, meine Daten werden nicht weiter gegeben, also kann ich sie ruhig eingeben. Diese Firma kann damit eh nichts anfangen". Ups, wer sagt denn, daß eine Partner- oder Tochter-Firma die Daten nicht weiter gibt?

Ich denke daher schon, daß eine kritische Betrachtung dieser Problematik angebracht ist, denn diese Dritten können auch Krankenkasse, Arbeitgeber oder sonstiges sein, denen diese Daten irgendwann in die Hände geraten.
 
ich selbst finde dass es ne sauerei von google ist, menschen in online games ausspionieren zu wollen

aber ich denke, browsergames sind sicher vor sowas, aber spiele wie worldofwarcraft und co. können leicht ähm ausspioniert werden
 
Original von fetzer
Ich liebe geistlose Beiträge
Flamen muss man deswegen trotzdem nicht. Wenn man das Problem deiner Meinung nach nicht versteht, dann darfst du es gerne erörtern.
Entschuldige bitte, ich werde immer etwas emotional, wenn ich Beiträge wie deinen vorhin lese.

(Ich kenne Gmail nicht, aber das ist bestimmt Pflicht)
Nein, es ist nicht Pflicht.
Ohne es nachzuprüfen: Okay!
Aber: Viele geben trotzdem ihren richtigen Namen ein. Sie wissen es nicht besser.
Und es ist nicht nur Gmail, es gibt soooo viele Dienste.

Du hälst es wohl für unmöglich, aber GENAU DAS passiert!
Und jetzt? Früher oder später wird jede Firma die Daten ihrer Kunden dazu nutzen, um Gewohnheitsprofile anzulegen. Das hat nichts mit Datenschutz zu tun, da die Namen der Kunden nicht wirklich in solch eine Bewertung einfliessen,
Durchaus, diese Namen müssen zwar nicht miteinfließen, können sie aber. Erinnerst du dich an den Vorfall, bei dem AOL die Anfragen ihrer Suchmaschine außversehen veröffentlicht hat? Zwar mit Nummer anstatt mit richtigen Namen, aber wer schonmal nach seinem richtigen Namen und dazu noch nach etwas anderem gesucht hat, war ziemlich am Arsch. Es wurde da u.a. auch erpresst.
Was wäre passiert, wenn es statt Nummern Vor- und Nachnahme gewesen wären?

geschweige denn am Schluss noch über die Google-Suche erreichbar sind. Es geht hierbei vielmehr um Verkaufsinteressen. Wenn eben als Suchbegriff $wort eingegeben wird, dann wird halt Werbung angezeigt, die $wort betrifft. Das wird gespeichert, um z.b. Statistiken zu erstellen, um so noch besser Werbung anzuzeigen und so nochmehr Geld machen zu können. Ne einfache Werbestrategie.
Nur nebenbei, ich finde, dass Werbung zu 100% überflüssig ist.
Die Frage ist nicht, inwieweit die Menschen damit einverstanden sind. Die Frage ist eher, was kann man dagegen machen? Wenn jemand seine Daten angibt oder veröffentlicht, dann kann er meiner Meinung nichts mehr gegen diese Datenspeicherung sagen, dann ist der klipp und klar selbst Schuld. Das Internet war noch nie anonym und wird es auch nie sein. Und wenn sich eben mit diesen Daten Geld machen lässt, warum sollte man sie dann nicht auch nutzen?
"Geld machen lässt". Naja, die eine Firma macht Gewinn durch Werbung, die andere Firma, die diese Möglichkeiten nicht macht, verliert dann soviel Geld, wie die andere gewinnt. Toll.

Nächster Punkt: Was habt ihr gegen diese Persönlichkeitsprofile? Das Datenschutzgesetz gilt in DE auch für Google, also werden sie weder Kontodaten, noch Kontaktdaten der Hersteller bekommen, ausser diese stimmen zu und dann liegt es am Nutzer, ob er das Spiel kauft oder nicht.
Ja, in Deutschland gilt das durchaus auch für Google . . .

Ein anderer Punkt wäre, dass Spiele durch diese Daten verbessert werden können. Wenn zum Beispiel mehrere Spieler an einer Stelle öfters sterben, könnte man diese Stelle vereinfachen und alle wären glücklich.
Was hat das denn mit psychologischen Profilen zu tun? Das können die Spielehersteller sehr wohl auch alleine, dafür wird Google gar nicht zuständig sein. Außerdem gibt es sowas wie Kontaktformulare, in denen man den Herstellern solche Probleme durchaus mitteilen kann. ;)

Und sorry, wenn ich das jetzt so sag: Wenn ihr eure Daten erfassen lasst, egal von welchem Anbieter auch immer, seit ihr wahrlich selbst Schuld an eurer Misere. Google ist nicht der einzige, der sich für solche Daten interessiert. Jeder größere Shop hat Datenbanker voll mit solchen Profilen. Es wird sogar gemunkelt, dass die Daten schlechter Kunden in Datenbanken gespeichert werden, auf die verschiedene Jobs Zugriff haben. Nur darüber regt sich komischerweise keiner auf...
Google ist aber "etwas" größer und arbeitet auch mit ein "paar mehr" Firmen zusammen. Ansonsten siehe Bitmunchers Post.

/edit:
ich mach mal noch ein anderes Beispiel, gerade hier im Habo:
Viele haben ihre Betriebsystem direkt angegeben. Denkt hier einer darüber nach, was mit dieser Angabe alles passieren kann? Ich denke nicht. Was könnte passieren? Die Admins entscheiden sich auf Grund der hohen Serverkosten Werbung zu schalten. Somit würde auf den Seiten Werbung nach den Angaben des Users z.b. angezeigt werden.
Oha, dann zeigen sie mir bestimmt am meisten Werbung oder? ^^ Außerdem gibt es etwas, das nennt man Adblock. Ohne das lebt man ja im (Vorsicht) "Internet 2.0"!!!einself![/quote]

/edit2:
Und noch zum Datenschutz selbst:
Ich hatte vor einigen Tagen selbst ein Gespräch mit einem, der sich darüber sehr beschwert hat. Was mich allerdings dabei sehr gestört hat ist, dass er seine Daten frei über seine Homepage selbst verbreitet hat. Kann man jetzt noch von Datenschutz sprechen? Meiner Meinung nach nicht. Es ist wieder der normale Punkt: Selbst Schuld.
/
Etwas ungenau, nur durch deinen Post kann ich das nicht beeurteilen.

Gruß.
 
letztendlich lieg alle Macht immer noch beim Benutzer. Wer sich an der Politik von Google stört, sollte meiner Meinung nach dann auch eine Alternative benutzen und somit Google boykottieren. Klar, die Suchengine von Google ist schon mit Abstand die Beste aber naja..

www.altavista.com
 
Ich wuerde ganz gerne mal wissen, was fuer Werbung google einblendet, wenn die Wissen, dass man z.B. bei Counter-Strike die Spielfiguren toetet?
Blenden die dann Werbung ein fuer:
a) Waffen
b) eine anschauliche kleine Gummi-Zelle inklusive Selbst-Umarmungs-Set
oder c) irgendeine Zufaellig gewaehlte Werbung ? :P
 
Original von bitmuncher
Das Problem ist, daß da draußen etwa 80-90% der User einfach nicht soviel Ahnung haben
In der Tat ist das ein Problem... aber muss es das unsere sein? Wer keine Ahnung hat, der sollte dafür sorgen, dass er welche bekommt. Wenn jemand keinen Führerschein hatte, ist das ja auch keine Entschuldigung dafür, dass er einen Unfall gebaut hat. Diese 80-90% haben übrigens auch noch andere Probleme als nur personalisierte Werbung... zum Beispiel virenverseuchte Rechner, dutzende Toolbars im Browser, installierte Malware etc. Diese Sachen sind durchaus schwerwiegender, sie finden auf dem eigenen Rechner statt. Aber selbst das scheint viele ja nicht zu stören... wieso müssen also wir uns an ihrer Stelle echauffieren?

Wenn Leute wissentlich Ihre Daten zur Verfügung stellen, ist das was anderes, aber mal ehrlich... wer liest denn bittesehr seitenlange Geschäftsbedingungen oder Lizenzverträge bevor er/sie ein Spiel installiert und/oder sich für ein Online-Spiel anmeldet und wer versteht diese Juristen-Sprache dann auch noch?
Wer seinen gesunden Menschenverstand abstellt bei der Angabe persönlicher Daten, dem kann man auch nicht helfen. Klar, wer in einem Shop seine Adresse angibt, der macht das, weil dort die Ware hingeschickt werden soll, und nicht dutzende Werbebroschüren. Wer aber z.B. bei den diversen Web2.0-Diensten mit seinen privaten Informationen hausieren geht als wären sie nur für ihn selbst interessant, der braucht sich auch nicht zu beschweren, wenn er irgendwann eines besseren belehrt wird.

Und wenn du dich über die Sprache der Datenschutzerklärungen und AGB beschwerst: Wie stellst du dir denn was besseres vor? Juristische Texte sind stark verklausuliert, das hat aber nicht den Grund, dass der "Normalbürger" verwirrt werden soll und Anwälte eine Daseinsberechtigung bekommen, sondern dass die Realität eben nicht mit dem einfachen Satz "Ihre Daten sind bei uns sicher" beschrieben ist.

Ich denke daher schon, daß eine kritische Betrachtung dieser Problematik angebracht ist, denn diese Dritten können auch Krankenkasse, Arbeitgeber oder sonstiges sein, denen diese Daten irgendwann in die Hände geraten.
Das ist aber genau der Punkt, an dem der Datenschutz überhaupt erst ansetzt. Ob ein Nutzer mit dem Cookie A irgendwann mal Suchbegriff B eingegeben hat, ist kein personenbezogenes Datum, denn allein über den Cookie ist nicht zu bestimmen, wer der Benutzer dahinter ist. Sobald aber mit diesen Daten echte Namen oder IPs verknüpft werden, wird das ganze zum Datenschutzfall und damit nach aktueller Gesetzgebung hierzulande illegal.
 
RE: oO

Hallo,
Original von gmwetzt weiß jeder dass es sich hierbei um Max Mustermann, Stiegstraße 12, 6830 Rankweil, Österreich handelt.

Und genau das ist das Problem.

Denn bei WoW, und bei vielen anderen MMORPGS, muss man entweder Kreditkarten-Daten angeben (Kreditkartennummer + Name) oder man muss das Geld überweisen (Kontonummer + Kontoinhabername).
Nur die wenigsten Spieler kaufen sich PrePaid-Karten im Laden, ist zu umständlich.

Da diese Daten dem Account entsprächend zugewiesen sind, können sie wirklich sagen dass "Tittytwister23" die Kreditkartenummer 123456789 hat und Max Mustermann aus Österreich ist.
Wie du siehst, versteckt sicht hinter den Nickname "Tittytwister23" nicht die IP 194.95.36.98 sondern sie haben die genau Adresse + Kontoinformationen.
 
RE: oO

Original von Elderan
Da diese Daten dem Account entsprächend zugewiesen sind, können sie wirklich sagen dass "Tittytwister23" die Kreditkartenummer 123456789 hat und Max Mustermann aus Österreich ist.
Wie du siehst, versteckt sicht hinter den Nickname "Tittytwister23" nicht die IP 194.95.36.98 sondern sie haben die genau Adresse + Kontoinformationen.

Nö stimmt nicht, denn viele der Minderjährigen Leuten besitzen nichtma nen Konto. D.h. entweder Pre-Paid-card oder das Konto von jemand anderem benutzen. Ich hab z.B. zusammen mit noch 4 anderen Freunden ein und das selbe Konto benutzt. Was lässt sich da jetzt fürn Profil ableiten ?

Und auch die Spielweise: So ein schwachsinn. OOOH ich spiele riskant und gehe ohne Heiltränke dem Boss entgegen... ich bin wohl ein Abenteurer und möchte demnach einen Fallschirmsprung kaufen -_- sowas bescheuertes hab ich ja noch nie gehört^^

Seid nicht so verdammt paranoid. Man kann sich auch wegen nichts in die Hosen scheißen.


mfg,
crack
 
Kleiner Spass den ihr euch erlauben könnt:
sucht nach meinem Nicknamen, und ihr werdet in sehr kurzer Zeit meinen echten Namen herausfinden...
Google hat von mir nie eine Erlaubnis zur Speicherung personenbezogener Daten eingefordert (geschweige denn erhalten...) und dennoch werden von mir gemachte Fotografien, und personenbezogene Daten ohne Rücksichtnahme gecached und verewigt!
Und ja, ich finde das nicht gut!
Wenn Klassenkameraden von mir nach meinem Namen suchen und sich dann einen ganzen Tag den Arsch ablachen wo ich mich überall rumtreibe dann scheint das nur am Anfang witzig.
Ich bin seit mehreren Jahren im Internet unterwegs und habe mitlerweile soviele Spuren zu meinem echten Leben hinterlassen dass man problemlos bei mir vor der Haustür aufkreuzen kann.
Hinzu kommt das Deutsche Recht, denn wer zum Beispiel eine eigene Homepage betreibt _muss_ seinen Namen im Impressum hinterlegen, und schon hat Google auch deinen Namen, deine Addresse, und deinen Wohnort.
Noch Fragen?
Google zu zerschlagen scheint mir gar keine so schlechte Idee mehr, denn von ihrem Vorsatz "don't do evil" sind sie schon meilenweit entfernt, denn meine Persönlichkeitsrechte unterdrücken sie schon...
Imrahil
 
RE: oO

Original von Elderan
Hallo,

Denn bei WoW, und bei vielen anderen MMORPGS, muss man entweder Kreditkarten-Daten angeben (Kreditkartennummer + Name) oder man muss das Geld überweisen (Kontonummer + Kontoinhabername).
Nur die wenigsten Spieler kaufen sich PrePaid-Karten im Laden, ist zu umständlich.

Da diese Daten dem Account entsprächend zugewiesen sind, können sie wirklich sagen dass "Tittytwister23" die Kreditkartenummer 123456789 hat und Max Mustermann aus Österreich ist.
Wie du siehst, versteckt sicht hinter den Nickname "Tittytwister23" nicht die IP 194.95.36.98 sondern sie haben die genau Adresse + Kontoinformationen.

Und du glaubst, dass Blizzard diese Daten einer Firma wie Google einfach so ( möglichweise auch gegen Bares ) überlassen würde? Der Meinung bin ich nicht, da Hersteller wie Blizzard auf einen gewissen Ruf zu schützen haben. Wenn sie diese Daten weitergeben würden, würden sie sich weitaus mehr schaden.

vallenterry
Entschuldige bitte, ich werde immer etwas emotional, wenn ich Beiträge wie deinen vorhin lese.
War nich meiner :)

Erinnerst du dich an den Vorfall, bei dem AOL die Anfragen ihrer Suchmaschine außversehen veröffentlicht hat?
Du sagst es schon selbst: Aus Versehen wurden diese Daten veröffentlicht. Letztendlich hat das dadurch jedoch nichts mehr mit dem eigentlichen Thema zu tun, da AOL genügend Kundendatenbanken haben sollte, diese jedoch nur zur Speicherung und Abrechnung nutzt und nicht - wie hier - um sie für eigene Werbezwecke zu nutzen.

Nur nebenbei, ich finde, dass Werbung zu 100% überflüssig ist.
Ein Beispiel: Du machst ein Geschäft in einem kleinen Hinterhof auf. Wie willst du die Kunden dazu bringen, bei dir einzukaufen, wenn doch keiner weiss, dass da überhaupt ein Geschäft existiert? Die Werbung macht inzwischen einen Großteil des Umsatzes einer Firma aus und das kommt nunmal nicht von irgendwo.
Aus diesem Grund sehe ich auch kein Problem darin, dass Google die besten Werbeplätze an die Meistzahlenden vergibt. Es doch im normalen Leben auf der Straße nicht anders. Wer eben das Geld hat, der versucht es natürlich auch zu vermehren und das mit allen Mitteln, die ihm zur Verfügung stehen.

Naja, die eine Firma macht Gewinn durch Werbung, die andere Firma, die diese Möglichkeiten nicht macht, verliert dann soviel Geld, wie die andere gewinnt. Toll.
Das hat nichts mehr mit dem Datenschutz zu tun. Wie ich oben geschrieben habe: Eine Firma nutzt die ihnen zur Verfügung stehenden Mittel aus, um ihren Umsatz und somit ihren Gewinn zu steigern. Ob das nun auf Kosten der kleineren Unternehmen geht spielt dabei keine Rolle. Wer sich heute am Markt behaupten will, der braucht eine perfekte Werbestrategie, alles andere wäre Geldverschwendung. Ein Beispiel war die Seite im Netz, die Pixel für Geld vermietet/verkauft hat. Ein einzelner Mann hat somit eine Million Euro an Geld gemacht, das ganze wurde hauptsächlich durch Mundpropaganda verbreitet.

Google ist aber "etwas" größer und arbeitet auch mit ein "paar mehr" Firmen zusammen.
Es kommt nicht auf die Größe an. Amazon macht es genauso wie Google oder wie andere - wenn auch kleinere Shops - genauso. Wer klein ist, schliesst sich mit anderen zusammen. So entstehen heutzutage Datenbanken.

Außerdem gibt es etwas, das nennt man Adblock.
DAS hat jetzt wirklich 0% was mit dem Thema zu tun, wie sich die Technik zu dieser Werbewelle entwickelt. Fakt ist nur, es gibt diese Werbung. Wer sie sich anschaut und wer nicht, das interessiert letztendlich keinen, aus aus dem Grund, dass immer neue Techniken entwickelt werden, beispielsweise vor einem halben Jahr die Layer.

Bitmuncher
Das Problem ist, daß da draußen etwa 80-90% der User einfach nicht soviel Ahnung haben
Wenn man keine Ahnung davon hat, dann sollte man sich dafür informieren. Quellen gibt es dazu genug. Datenschutzbeauftragte sollten ihre Arbeit eigentlich auch insofern machen, dass die Leute über so etwas informiert werden und sich so ihre Meinung dazu bilden können.
Ich stimme LX in seinem Beitrag vollkommen zu.

Imrahil
Hinzu kommt das Deutsche Recht, denn wer zum Beispiel eine eigene Homepage betreibt _muss_ seinen Namen im Impressum hinterlegen, und schon hat Google auch deinen Namen, deine Addresse, und deinen Wohnort.
Nein, das ist falsch. Das deutsche Recht besagt lediglich, dass Websites mit kommerziellem Gedanken ( ich weiss den genauen Wortlaut gerade nicht mehr ) ein Impressum besitzen müssen. Normale, private Homepages müssen das nicht.
Ein anderer Punkt ist, dass nicht vorgeschrieben wird, in welcher Form diese Daten auf deiner Website stehen müssen. So kannst du z.b. ein Bild machen, Google würde somit deine Daten nicht erkennen. Oder du legst Dateien an, die die Google Bots nur auf verschiedenen Seiten erlauben. Usw...
 
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