Webserver

Ich möchte mir einen Virtual Server zulegen.
Welches Betriebssystem soll ich nehmen?
Ich habe zur Auswahl.

SUSE
Debian
Ubuntu

SUSE und Ubuntu haben Plesk Unterstützung bei Debian ist das nicht verfügbar.
Da ich es mit Linux ehrlich gesagt noch nicht drauf habe würde ich eher zu SUSE oder Ubuntu tendieren.
Was haben die drei denn zu bieten in Sachen Geschwindigkeit und Absturzsicherheit?
MFG
Biervampir
 
Original von BackSpace
Ich würde Ubuntu nehmen, wegen apt-get wenn du root zugriff hast

und das hat debian nicht? :rolleyes:

ubuntu als serversystem einzusetzen halte ich persönlich für kritisch. die gründe wurden wohl schon oft genug genannt und müssen nicht aufs weitere erläutert werden. ob plesk/confixx sinn machen sei auch dahin gestellt. einen webserver einzurichten ist keine magie, den server up2date halten schon eher. allgemein kann man hier wieder etwas aus der bookmark-liste pasten:

http://www.root-und-kein-plan.ath.cx/

persönlich bevorzuge ich (wie immer) debian. klein, schnell, sicher. apache + ftpserver (vsftpd) sind schnell eingerichtet und können direkt benutzt werden.
 
Ich hab noch ein wenig Zeit mich damit bekannt zu machen :)
Im Februar läuft mein alter Vertrag aus und ich melde ihn auf einen Server um.
Ich werd vorher noch ein wenig üben.
Seit vorgestern klick ich mich durch Debian-etch. Ubuntu hatte ich auch mal und hat mir als Desktopsystem am besten gefallen. Die Dokumentation is hervorragend ^^
 
Original von Biervampir
Ich hab noch ein wenig Zeit mich damit bekannt zu machen :)
Im Februar läuft mein alter Vertrag aus und ich melde ihn auf einen Server um.
Ich werd vorher noch ein wenig üben.
Seit vorgestern klick ich mich durch Debian-etch. Ubuntu hatte ich auch mal und hat mir als Desktopsystem am besten gefallen. Die Dokumentation is hervorragend ^^

du solltest drüber nachdenken direkt lenny einzusetzen. es wird in absehbarer zeit (dieses jahr noch denke ich) zum neuen stable.
 
Gewöhne dir ab mit Desktop-Systemen zu arbeiten, wenn du später einen Server verwalten willst. Auf einen Root/V-Server hat eine GUI aus Sicherheitsgründen nichts verloren. Ausserdem wage ich zu bezweifeln, dass du die notwendigen Kenntnisse eines Systemadministrators in einem halben Jahr erlernen kannst, vor allem nicht durch "rumklicken". Admins werden nicht umsonst recht gut bezahlt.
 
Original von Biervampir
Welches Betriebssystem soll ich nehmen?
... Da ich es mit Linux ehrlich gesagt noch nicht drauf habe würde ich eher zu SUSE oder Ubuntu tendieren.

Ich würde dir keines davon empfehlen. Lerne erstmal den Umgang mit Linux auf deinem lokalen PC. Wenn du sofort mit einem VirtualServer einsteigst kannst Du zu einer Gefahr für das Internet werden. :rolleyes:

suse kann ich dir nicht empfehlen.

Dem kann ich mich anschließen. Weder im Server- noch im Desktopbereich habe ich damit gute Erfahrungen gemacht. Immer stieß ich auf irgendwelche Problemchen. Könnte natürlich auch eine Gewöhnungsfrage sein ...
 
Original von Zwirni
Könnte natürlich auch eine Gewöhnungsfrage sein ...

Oder eine Frage des Wissens zur eingesetzten Distro. ;) Ich kann nur nochmal wiederholen, dass ich mit SuSE im Server-Bereich schon sehr gute Erfahrungen gemacht habe und mache.
 
Momentan habe ich einen Webserver mit SSH zugang.
Da kann ich schön mit putty drauf zugreifen hab mir dort auch schon einen ventrilo Dienst den ich starten und schließen kann.
Ist sonst aber eingeschränkt man kann nicht die htdocs verlassen.
Keine eigenen Programme installieren usw wie z.b. Teamspeak.

In wie fern kann mein Webserver eine Gefahr für das Internet werden?
Wie sollte ich einen Webserver am besten Partitionieren?
Dann kann ich das mal im lan testen.
 
Original von Biervampir
Momentan habe ich einen Webserver mit SSH zugang.
Da kann ich schön mit putty drauf zugreifen hab mir dort auch schon einen ventrilo Dienst den ich starten und schließen kann.
Ist sonst aber eingeschränkt man kann nicht die htdocs verlassen.
Keine eigenen Programme installieren usw wie z.b. Teamspeak.
Root-Rechte haben ist aber nochmal etwas ganz anderes, da du dann die rechtliche Verantwortung für den Server trägst, sofern das keiner für dich übernimmt (Rechtsanwalt, Eltern, Arbeitgeber o.ä.).

Original von Biervampir
In wie fern kann mein Webserver eine Gefahr für das Internet werden?
Wenn du dich mit der Absicherung eines Servers nicht ausreichend auskennst, ist es möglich und wahrscheinlich, dass er gehackt wird und zum Teil eines Botnetzwerks gemacht wird. Da er mit einer 100MBit-Anbindung und statischer IP am Netz hängt, ist er ideal dazu geeignet Spam zu verschicken u.ä. und das kann er in riesigen Mengen binnen kurzer Zeit tun.

Original von Biervampir
Wie sollte ich einen Webserver am besten Partitionieren?
- Daten-Verzeichnisse auf eigene Partitionen und ggf. mit LVM-Unterstützung
- /tmp als Partition, die noexec gemountet wird
- /boot als Partition
- /var als Partition

Original von Biervampir
Dann kann ich das mal im lan testen.
Die Idee ist durchaus die richtige, allerdings empfehle ich dir auch entsprechende Doku zu lesen. Eine "typische" Server-Distro ist Debian. In der exzellenten Doku gibt es auch noch eine recht ausführliche Anleitung zur Absicherung. Diese beschreibt zwar noch lange nicht alles, was man bei einem Server wissen sollte, aber sie erklärt zumindest die Grundsicherung recht gut. Zusätzlich solltest du dich mit Techniken zum Schutz vor Buffer-Overflows, (D)DoS-Angriffen und den bekannten Rootkits auseinandersetzen um wenigstens das Schlimmste zu verhindern. Tools wie rkhunter, chkrootkit, monit, snort, logrotate, (ana)cron usw. sollten für dich keine Fremdwörter sein, wenn du dich an einen Server wagst. Dass du dich mit der Konfiguration der eingesetzten Server-Software (Webserver, Mailserver usw.) sehr gut auskennen solltest, versteht sich hoffentlich von selbst. Ausserdem sollte auch selbstverständlich sein, dass du Updates möglichst zeitnah zum Erscheinungstermin einspielst. Dass du auch für Backups selbst verantwortlich bist, sollte dir auch bewusst sein. Dein Hoster wird jedenfalls keine Verantwortung mehr für deine Daten übernehmen, wie es bei Webspace zumeist der Fall ist.

Und dann gibt es noch einiges mehr zu bedenken, aber das wirst du schon feststellen, wenn du dich mit den genannten Themen auseinandersetzt.
 
Moin Biervampier!

Manchmal ist der Weg auch das Ziel ...

Besorg Dir doch vielleicht erstmal einen alten, billigen Rechner, auf dem Du dich mit den verschiedenen Systemen vertraut machen kannst. Findet man manchmal sogar auf dem Sperrmüll ...

Mit einer konkreten Zielsetzung vor Augen (Webserver, FTP, SSH, etc.) wirst Du dich wohl erstmal durchfragen und -googeln müssen, aber Du lernst darüber schon einiges über Konfigurationsdateien und natürlich auch die Unterschiede zwischen den Systemen.

Die einzelnen Schritte hin zum Ziel solltest Du auf jeden Fall protokollieren, denn damit schaffst Du dir quasi eine persönliche Kurzanleitung zum schnellen Aufsetzen deines "Wunschservers".

So stell ich mir das weniger frustrierend vor, als für einen virtuellen Server viel Geld zu zahlen und ihn nicht wie gewünscht zum Laufen zu bekommen.

Ich bin dabei übrigens bei FreeBSD geblieben ...
 
Danke für die Tipps
Ich habe am Wochende die komplette Debiandoku durchgearbeitet.
Die ist nicht besonders spannend, kann ich sagen :D
Es wird teilweise beschrieben wie man ein Linux auf einen 60mb ram rechner installiert.
Das ist noch ein wenig älter. Gut
Desweiteren habe ich ein Debain mit Desktopumgebung und apache auf meinem Zweitrechner eingerichtet.

Das Buch ist gut.
Es wird wohl etwas länger dauern bis ich es komplett durchgelesen habe.
Vielen Dank
Biervampir
 
Zurück
Oben