Zukunft für Linux....

Original von bitmuncher
Jeder, der mich auch nur ein wenig kennt, weiss, dass ich Linux durchaus bevorzuge, aber aendert das nichts an der Tatsache, dass ich objektiv genug bin auch die Schwaechen von Linux zu sehen, die ihr hier scheinbar kleinreden wollt.

@detrexer: Der dort gemacht "Test" ist total fuer den A... . Setze dort mal Hardware hinter, die nicht von der Stange kommt und mach diesen Test nochmal. Erstmal wird der Kubuntu-Installer vermutlich nichtmal booten, da das ACPI einen Strich durch die Rechnung macht. Derjenige, der installiert, muss also schonmal wissen was Kernel-Parameter sind und wie man diese uebergibt. Dann ist es fraglich, ob ein evtl. vorhandener SATA-Controller ueberhaupt erkannt wird und somit ob die Festplatte erkannt wird. Und zu guter Letzt kann es noch Probleme mit dem Grub geben. Ich habe das erst hinter mir und das war Hardware von der Stange (Dell Optiplex 320). Da half dann nur die Alternate-CD von Ubuntu weiter. Und nun erklaere mal einem Laien, warum es mit der einen Version geht und mit der anderen nicht, obwohl beides Ubuntu ist und dass er einen anderen Bootloader nutzen muss, der in einen anderen Modus geschaltet wird (Bootloader? Boot-Modus? alles Fremdwoerter fuer jeden Laien)

So kann ich mich deiner Meinung anschliessen. Vllt hat ich auch einfach bisher scheiss glück das ich auf auf meinem Pc immer alles ans laufen gebracht habe ohne extra für Linux kaufen zu müssen. (Bsp. TV-Karte: In den laden gegangen und gekauft. nach etwas Google lief sie unter linux besser als unter Windows^^)

@ Teflon
Jo das ist ziemlich genau das was ich sagen wollte^^
 
Original von bitmuncher
Erstmal wird der Kubuntu-Installer vermutlich nichtmal booten, da das ACPI einen Strich durch die Rechnung macht.

Das liegt aber daran, dass Linux in dem Bereich päpstlicher als der Papst ist...

Der test ist im Grunde schon ziemlich ehrlich und entspricht auch meinen Erfahrungen. Vor allem wenn man bedenkt, dass Ubuntu nun auch automatische Codec Installationen anbietet.
Der klare Zeitvorteil entsteht natürlich durch die hohe Zahl bereits verfügbarer Treiber. Die war damals bei XP auch schon sehr gut, nur ist das System ja mittlerweile gealtert.

Auf der anderen Seite ist die Installation an sich ja kein Kriterium. Bei leerer Platte kann man die auch so gestalten, dass gar nix mehr eingegeben werden muss.
Interessant ist vor allem, wie ein Enduser mit dem Desktop klarkommt und da hat Linux aufgrund der häufigeren Releases IMO mittlerweile sogar die Nase vorn.
 
Original von blueflash
Original von bitmuncher
Erstmal wird der Kubuntu-Installer vermutlich nichtmal booten, da das ACPI einen Strich durch die Rechnung macht.

Das liegt aber daran, dass Linux in dem Bereich päpstlicher als der Papst ist...
Ich habe nichts anderes behauptet.

Original von blueflash
Der test ist im Grunde schon ziemlich ehrlich und entspricht auch meinen Erfahrungen. Vor allem wenn man bedenkt, dass Ubuntu nun auch automatische Codec Installationen anbietet.
Der klare Zeitvorteil entsteht natürlich durch die hohe Zahl bereits verfügbarer Treiber. Die war damals bei XP auch schon sehr gut, nur ist das System ja mittlerweile gealtert.
Nein, ist er nicht. Ich kann dir dutzende gegenteiliger Erlebnisse schildern, die ich selbst erlebt habe.

Original von blueflash
Auf der anderen Seite ist die Installation an sich ja kein Kriterium. Bei leerer Platte kann man die auch so gestalten, dass gar nix mehr eingegeben werden muss.
Interessant ist vor allem, wie ein Enduser mit dem Desktop klarkommt und da hat Linux aufgrund der häufigeren Releases IMO mittlerweile sogar die Nase vorn.
Aber genau die Vielzahl der verfügbaren Oberflächen verwirrt den Normaluser eher. Ausserdem sind die meist für einen Einsteiger erstmal unlogisch (warum kann man im "Kontrollzentrum" sein System nicht verwalten, sondern muss dazu andere Tools nutzen? Und warum gibt es 2 Einstellungsmenüpunkte im KDE-Menü bei einigen Distros? usw. usf.)
 
Nein, ist er nicht. Ich kann dir dutzende gegenteiliger Erlebnisse schildern, die ich selbst erlebt habe.

Abgesehen von Hardware Inkompatibilitäten, wo siehst du denn derzeit Nachholbedarf?

Aber genau die Vielzahl der verfügbaren Oberflächen verwirrt den Normaluser eher. Ausserdem sind die meist für einen Einsteiger erstmal unlogisch (warum kann man im "Kontrollzentrum" sein System nicht verwalten, sondern muss dazu andere Tools nutzen? Und warum gibt es 2 Einstellungsmenüpunkte im KDE-Menü bei einigen Distros? usw. usf.)

Das traf auf mein erstes Linux (Suse 7.3) mit KDE zu. Mittlerweile nutze ich Fedora7 mit Gnome. Ich habe im Grunde nur den Wunsch, dass die Systemänderungen (noch) deutlicher von den persönlichen Einstellungen getrennt würden. Die von dir angesprochenen Probleme kenne ich hier nicht mehr. Und bei Ubuntu dürfte der Sachverhalt ähnlich liegen.
 
Nachholbedarf besteht auf jeden Fall in der Usability der GUIs. Gerade Gnome ist da wohl das beste Beispiel. Die erste Frage, die sich ein User da stellt ist vermutlich "Wieso sind die Icons, die man auf den Desktop packt, nicht alle gleich groß und wie kann ich sie auf gleiche Größe bringen?" ;) Schon Torvalds hat (mit gutem Grund) gegen Gnome gewettert. Zugunsten einer Pseudo-Usability wird der User eingeschränkt und kann z.B. bestimmte Drucker-Funktionalitäten nicht nutzen u.ä. Die absolut inkonsistente Bedienung (man kann eben nicht alles über das Gnome-Kontrollzentrum einstellen), macht die Sache dann noch komplizierter. Und auch beim Design der Programme für Gnome sieht es nicht besser aus. Jeder Programmierer scheint da z.B. in Sachen Button-Aussehen ein eigenes Süppchen zu kochen. Auch die Integration in's System lässt sehr zu wünschen übrig und man muß sehr viel rumkonfigurieren, bis alle Programme so reagieren, wie man es sich wünscht (schonmal Emacs im Gnome-Terminal benutzt? auf diverse Shortcuts/Tastenkombinationen wirst du verzichten müssen, vom Anzeigefehlern verschiedenster cursesbasierten Programme mal abgesehen).
Aber auch bei KDE sieht es nicht besser aus. Einige der Punkte habe ich ja bereits genannt. Hinzu kommen Instabilitäten bei "großen" Distros wie Kubuntu, so dass essentielle Programme wie kontact (kmail, akregator usw) immer wieder crashen. Die Konfiguration der Panels tut nicht immer, was man erwartet und manche eingebundenen Geräte lassen sich nicht über das Kontrollzentrum verwalten.

Kurzum: Es gibt keine GUI unter Linux, für die man nicht viel Zeit investieren muss damit sie so reagiert wie man erwartet und das tut, was man will. Und wenn, dann handelt es sich um einen minimalen Fenstermanager wie IceWM oder WindowMaker, mit denen ein Anfänger so oder so überfordert wäre oder einfach viele Features vermissen würde, die man von Windows oder MacOS kennt.
 
Die Usability von Gnome ist meines Erachtens nach herausragend. Zu deinen Punkten:

- gleiche Größe der Icons: Wo bitte liegt da die Usability? Das ist ein sehr praktisches Feature, dass ich die Docs im Vorfeld betrachten kann. Wer das nicht will, kann seinen Desktop ja anders einrichten.

- Torvalds: Frage nie einen Hacker, egal wie begnadet er ist, nach der Gestaltung einer vernünftigen GUI. Der wirklich gute Hacker liest so schnell, dass er keine braucht. Ich hingegen brauche eine GUI, um alle Infos auf einen Blick zu erhalten.
Abgesehen davon hat Torvalds ziemlich daneben gehauen mit seiner Kritik an einem behindertenfreundlichen (!) Desktop

- Druckerfunktionalität: Hö? Abgesehen von diversen Cups Eigenheiten kann ich alles nutzen

- Kontrollprogramme: Stimmt. Aber dafür ist auch nicht der Desktop zuständig, sondern die Distri (wäre auch blöde, wenn man unter Suse Yast hätte und irgendwelche Gnome-Progs)

- Emacs/Curses: Komm schon, ein user, der gerne den emacs benutzt, wird wohl clever genug sein a) gnome-terminal entsprechend anzupassen oder eben b) gleich xterm zu nehmen

Kurzum: Mein Gnome tut immer wieder genau das, was ich erwarte. In Spzialfällen hakt es manchmal, aber da spielt eher der Unterbau die wichtigste Rolle.
Zwei kurze Beispiele: Wenn ich mein Netzwerkkabel einstöpsele, dann erscheint ein niedliches kleines Icon, dass aus zwei Kugeln besteht, die meinen PC und die Gegenstelle darstellen. An der Farbe der Kugeln kann ich ablesen, ob eine gegenstelle da ist, und was gerade passiert. Das ist nice.
Wenn ich an meinem Notebook die Bluetooth taste drücke, erscheint eine kurze Info und der Bluetooth manager. Das alles wohlgemerkt out-of-the-box ohne zusätzliche Installationen.
 
Original von blueflash
- gleiche Größe der Icons: Wo bitte liegt da die Usability? Das ist ein sehr praktisches Feature, dass ich die Docs im Vorfeld betrachten kann. Wer das nicht will, kann seinen Desktop ja anders einrichten.
Nicht jeder mag jedes Icon per Hand skalieren, nur weil es im System in einer anderen als der gewünschten Größe abgelegt ist. Und ich rede hier nicht von Dokumentvorschau, sondern von stinknormalen Programm-Icons.

Original von blueflash
- Torvalds: Frage nie einen Hacker, egal wie begnadet er ist, nach der Gestaltung einer vernünftigen GUI. Der wirklich gute Hacker liest so schnell, dass er keine braucht. Ich hingegen brauche eine GUI, um alle Infos auf einen Blick zu erhalten.
Abgesehen davon hat Torvalds ziemlich daneben gehauen mit seiner Kritik an einem behindertenfreundlichen (!) Desktop
http://www.heise.de/newsticker/meldung/67320 <- es ging nicht um die Usability, sondern darum, daß das Gnome-Projekt seine User scheinbar für dumm hält und deswegen Druckerfunktionalitäten, die vom Kernel unterstützt werden, dem User nicht zur Verfügung stellt.

Original von blueflash
- Druckerfunktionalität: Hö? Abgesehen von diversen Cups Eigenheiten kann ich alles nutzen
Dann hast du das "Glück" einen Drucker zu haben, der nicht sonderlich viele Features bietet. ;)

Original von blueflash
- Kontrollprogramme: Stimmt. Aber dafür ist auch nicht der Desktop zuständig, sondern die Distri (wäre auch blöde, wenn man unter Suse Yast hätte und irgendwelche Gnome-Progs)
Wenn die GUIs das übernehmen würden (so wie es bei KDE ja teilweise der Fall ist), würde man aber endlich mal eine konsistente Bedienung erreichen.

Original von blueflash
- Emacs/Curses: Komm schon, ein user, der gerne den emacs benutzt, wird wohl clever genug sein a) gnome-terminal entsprechend anzupassen oder eben b) gleich xterm zu nehmen
Selbst nach 10 Jahren Linux-Erfahrung habe ich bisher keine Möglichkeit gefunden das Gnome-Terminal "Emacs-kompatibel" zu bekommen und nutze daher lieber die KDE-Konsole.

Original von blueflash
Kurzum: Mein Gnome tut immer wieder genau das, was ich erwarte. In Spzialfällen hakt es manchmal, aber da spielt eher der Unterbau die wichtigste Rolle.
Zwei kurze Beispiele: Wenn ich mein Netzwerkkabel einstöpsele, dann erscheint ein niedliches kleines Icon, dass aus zwei Kugeln besteht, die meinen PC und die Gegenstelle darstellen. An der Farbe der Kugeln kann ich ablesen, ob eine gegenstelle da ist, und was gerade passiert. Das ist nice.
Wenn ich an meinem Notebook die Bluetooth taste drücke, erscheint eine kurze Info und der Bluetooth manager. Das alles wohlgemerkt out-of-the-box ohne zusätzliche Installationen.
Ich denke nicht, dass du dich mit einem Anfänger vergleichen kannst, der das erste Mal mit Gnome konfrontiert wird. ;) Ich habe einige Leute erlebt, denen genau das passierte und die froh waren, als ich ihnen dann endlich KDE installierte.

Kurzum: Versetze dich mal in die Lage eines Laien, der das erste Mal vor einem Linux sitzt und der evtl. vorher nur mit Windows zu tun hatte. Dann findest vermutlich auch du noch viele Punkte in Linux-GUIs, die noch nicht so richtig "rund" sind. M$ hat nicht umsonst Unmengen Geld nur in die Erforschung von Usability gesteckt und wenn die schon bei Linux klauen, dann sollte Linux das umgekehrt genauso tun.

However, ich denke nicht, dass wir hier den gleichen Fehler machen sollten, der in den Medien immer wieder gemacht wird und Linux als ein tolles OS darstellen, das jeder Laie bedienen kann. Das ist nunmal einfach nicht der Fall und wer ab und an mit Computer-Laien zu tun hat, wird das bestätigen. Schau dich doch nurmal in einschlägigen Linux-Foren um. Es sind immer wieder die gleichen Fragen die auftauchen.

- Wie installiert man einen Treiber, den es nur als Source gibt.
- Wie kann ich diese und jene Sachen in der GUI einstellen.
- Wie installiert man Programme aus dem Source, die es nicht als Paket für die Distro gibt.
usw. usf.

Linux hat seine Schwächen und diese zu vertuschen/kleinzureden, sorgt lediglich dafür, dass sich enttäuschte Einsteiger wieder von Linux abwenden, weil vorher Erwartungshaltungen geweckt wurden, die Linux nicht erfüllen kann. So wie du hier schreibst, klingt es jedenfalls danach, dass Gnome die absolut fehlerfrei GUI ist, mit der man alles machen kann und in der jeder durchsieht. Sorry, aber dem ist nicht so. Sicherlich wird dieser Punkt irgendwann einmal erreicht sein, aber derzeit ist das (leider) noch nicht der Fall.
 
Selbst nach 10 Jahren Linux-Erfahrung habe ich bisher keine Möglichkeit gefunden das Gnome-Terminal "Emacs-kompatibel" zu bekommen und nutze daher lieber die KDE-Konsole.

Dann nimm halt die. Oder vim... :D

Wenn die GUIs das übernehmen würden (so wie es bei KDE ja teilweise der Fall ist), würde man aber endlich mal eine konsistente Bedienung erreichen.

Und jeder Desktop müsste für jede (system-) Anwendung ein eigenes Programm schreiben.
Da die Distris teilweise auch wirtschaftlich motiviert sind, halte ich es für vernünftig, das auch da zu belassen.
Ein Desktop soll halt nur das mitbringen, was zu seiner Benutzung nötig ist, dann gibt es eventuell auch mal Gnome für Windows :D

- Wie installiert man einen Treiber, den es nur als Source gibt.
- Wie kann ich diese und jene Sachen in der GUI einstellen.
- Wie installiert man Programme aus dem Source, die es nicht als Paket für die Distro gibt.
usw. usf.

Bis auf die Sache mit der GUI sind das Dinge, die ein normaler Anwender ohne jedes Hintergrundwissen sowieso nicht tun sollte.

Frag doch mal den Otto Normal Dau, was ein Treiber sei, der guckt dich blöde an.
Was der Normalsterbliche User tut ist: CD einlegen, Admin Passwort eingeben und schauen, was passiert, da kräuseln sich mir jedes Mal die Zehennägel.
 
@blueflash: Ich kann deine Meinung ja durchaus nachvolziehen, aber ich erlebe nunmal auch mehr oder weniger regelmässig die Sichtweise von Laien. Man muss sich ja nur mal hier im Board im Linux/Unix-Bereich umschauen und sich anschauen was für Fragen gestellt werden. Viele dieser Fragen hängen einfach mit zu hohen Erwartungshaltungen zusammen (Linux für USB-Stick ganz einfach und binnen weniger Stunden am besten ohne Vorwissen installierbar, X bietet keine 3D-Unterstützung obwohl ja die Treiber installiert sind u.ä.), die ich nicht weiter schüren möchte. Deswegen weise ich lieber auch drauf hin, dass eben nicht alles perfekt und super einfach ist.
 
Ach was, deine Laien sind nur nicht abgehärtet genug! Unsere müssen sich mit fvwm2 rumschlagen. Da habe ich nun mittlerweile eine Umstellung auf Gnome durchgesetzt, das wird denen wie die Offenbarung vorkommen ;)
 
Hmm, eigentlich wollte ich jetzt ein bischen schlau zitieren und hier und da meine Meinung "einflechten"...

Ich finds aber wichtiger mal den (meiner Meinung nach) eigentlichen Punkt der Diskussion, nämlich "Zukunft für Linux" zu betrachten.

Allein diese Debatte unter "Linuxianern" die grad bitmuncher als Advocatus diaboli führt, die ganze Diskussion zeigt doch das da einige bemüht sind sich mal ganz frei und ehrlich mit den Problemen von Linux, nein, mit den Problemen bei Betriebssystemen allgemein auseinander zu setzen.

Solange es so ein Engagement gibt wird es ein Linux geben. Punkt. ---> "."

Eins möchte ich gern noch zu dem Installationsargument sagen:

diejenigen die nicht einmal die einfachsten Installationsentscheidungen treffen können haben in meinem Bekanntenkreis immer nach Hilfe gesucht wenn es mal um eine Neuinstallation ging.
Und damit mein ich halt die Windows-Installation wenn mal alles "futsch" war.

Also ist eh meist jemand dran der zumindest etwas weiss. "Normale" Leute installieren nicht, sie benutzen.

Ich möchte betonen das ich das als noch XP-User sage, obwohl ich grad unter Linux poste.
Ich bin durchaus unentschieden, aber allein die Existenz von Linux lässt mich ruhiger schlafen.

EDIT: Eine Diskussion über das "richtige" OS finde ich persönlich schrecklich einengend. Und schrecklich mein ich auch so, ich habe Angst davor! Ich mag ja nicht der Hacker vorm Herrn sein, aber die Freiheit, hmm FREIHEIT, will ich mir nicht nehmen lassen.
 
@teflon: Das mit der Freiheit ist ein wichtiger Punkt! Die digitale Freiheit ist meiner Meinung nach nur mit Linux möglich und dazu gibt es keine Alternative. Dementsprechend sollte einem Computer-Nutzer, der sich mit dieser Freiheit als Thema auseinandersetzt, auch Zeit investieren, um diesen Zustand zu erreichen. Wer das nicht tut, sollte sich nicht beschweren, wenn er dauernd neu installieren muss oder bei dem öfter mal der Rechner crasht. (oder über anderes merkwürdiges Zeug, weil Win immer wieder gerne alles verschleiert.)

Insofern bin ich auch wahnsinnig froh, dass es Linux gibt. Und mein Leben an sich ist ruhiger geworden, nicht nur die Arbeit mit einem Rechner. Dass das so krass ist, hätte ich auch nicht gedacht.

Meiner Meinung nach hat Linux das beste auch noch vor sich. Die Zukunft gehört diesem Betriebssystem auf jeden Fall, denn es ist nicht nur die Gewohnheit, die sich dadurch ändert, es kann dein Denken auf positive Weise beeinflussen.

mfg
 
meine meinung kurz und knapp:
ich glaub auch, dass die zukunft richtung "customized-os" geht! die jugend wird von generation zu generation eher und schneller mit dem rechner vertraut und jede neue generation kommt schneller und besser mit der technik und den hintergründen zurecht!

früher war die masse der pc-nutzer "uneholfener" und "dümmer", bzw. freute sich wenn der pc funktioniert. heutzutage kennt sich fast jeder 2. etwas mehr mit hard- und software aus, und der trend wird wohl anhalten.

ich mach mir da garkeine sorgen, dass es bald nur noch windows gibt! :)
 
Original von _Atze_
meine meinung kurz und knapp:
ich glaub auch, dass die zukunft richtung "customized-os" geht! die jugend wird von generation zu generation eher und schneller mit dem rechner vertraut und jede neue generation kommt schneller und besser mit der technik und den hintergründen zurecht!

früher war die masse der pc-nutzer "uneholfener" und "dümmer", bzw. freute sich wenn der pc funktioniert. heutzutage kennt sich fast jeder 2. etwas mehr mit hard- und software aus, und der trend wird wohl anhalten.

ich mach mir da garkeine sorgen, dass es bald nur noch windows gibt! :)

Sehe ich genau anders herum. Dadurch das es etwas alltägliches ist, interessiert sich der Großteil nicht wie da was funktioniert usw, sondern arbeitet/spielt nur damit. Konnte ich schon zu Hauf feststellen. Das heisst, dahingehend wird es bleiben wie es ist. Windows ist vorinstalliert und damit spielen sie rum, aber was anderes machen sie nicht.
Früher hatten nur wenige Leute PCs, wenn man sich sowas dann aber geleistet hat war es nicht einfach nur so, sondern man versuchte damit wirklich was anzufangen und es kennen zu lernen. Heutzutage ist der Computer eher wie ein Radio, einschalten, "wenn Musik kommt ist alles ok, ansonsten frag ich mal nen Fachmann, weil mit solcher Elektronik kenn ich mich doch sowieso nicht aus."

Natürlich ist das kein Grund, das Linux von Windows verdrängt wird. Aber bei solchen Leute wird es nunmal so gut wie nie zum Einsatz kommen. Vor allem kommen die immer mit so Argumenten wie: "Da laufen meine Spiele ja nicht", "Da hab ich nicht meine normalen Programme" oder "Das ist doch nur was für Profis" (alles schon gehört)

Und bei mir im Informatik-Studium waren anfangs auch einige dabei, die meinten bei PDV (praktische Datenverarbeitung, kleiner Einstieg in unix-ähnliche Systeme) das sie in der Firma sowieso nur mit Windows arbeiten und diesen "Scheiss" nicht bräuchten... naja, die waren spätestens nachm 2ten Semester aber auch weg *g*
 
Bei den grossen Distributoren (Debian gehoert nicht dazu) ist Linux im Ausverkauf.
Und die Entwickler kuessen die Aersche der Hardwarehersteller.

Linux, go ahead - open source, good bye.
 
Original von lookshe
Natürlich ist das kein Grund, das Linux von Windows verdrängt wird. Aber bei solchen Leute wird es nunmal so gut wie nie zum Einsatz kommen. Vor allem kommen die immer mit so Argumenten wie: "Da laufen meine Spiele ja nicht", "Da hab ich nicht meine normalen Programme" oder "Das ist doch nur was für Profis" (alles schon gehört)

naja, genau den punkt meine ich ja eigentlich! denn heute will ja jeder 12-jährige schon profi sein! viele pc-nutzer / jugendliche wollen cracken, hacken, was auch immer (ob das jetzt positiv oder negativ ist sei jetzt mal dahingestellt) und beschäftigen sich mit dem pc und verschiedenen os' und tools aller art.

der pc ist halt kein fremdkörper mehr und nicht nur was für die buchhaltung oder die steuererklärung. und selbst wenn es nur ums spielen geht bei den kids, selbst die setzen sich ihre eigenen server auf, coden sich scripte, lassen "windows-games" mit wine etc auf linuxkisten laufen.

ich denke / hoffe da wird sich in den nächsten jahren noch viel tun!
ich hab hier auch irgendwas von "dell und ubuntu" gelesen, weiß zwar noch nicht wirklich was darüber, aber finde das wirklich ne nette sache! wenn ich mir vorstelle, dass ich bei dell nun auch nen rechner mit ubuntu ordern kann und mir die euros für das win-os spare... gefällt mir :) und wenn die nutzer so geld sparen können und auch noch sicherer unterwegs sind, perfekt! :) hoffentlich verbreitet sich sowas und anderer vertriebe ziehen nach!

revolution! :D
 
miese sache :(
hat sich wohl nicht so gut verkauft, schade eigentlich!
vielleicht hätte eine "wir-verkaufen-wie-sony-unsere-produkte-mit-verlusten"-strategie die sache noch gerettet.

denn sparfüchse hätten da sicher zugeschlagen, früher oder später ... schade
 
Wenn mich nicht alles täuscht, haben sie als erstes das spärliche Angebot in den USA angeboten und das mittlerweile ausgebaut. Aber in naher Zukunft wollen sie das auch in Deutschland anbieten.

Quelle
 
Ausserdem sehe ich hier immer noch keine Trennung zwischen Leuten die mit solchen Maschinen ARBEITEN (!) und denen die damit zu hause rumdaddeln und rumbasteln und denen die eine multimediale entertainment/spiele station brauchen.

Fuer erste Gruppe ist die Zeit im Office bald bekommen, fuer Studenten, Entwickler und Admins schon lange da.

Die zweite Gruppe fuehrt solche Diskussionen wie diese hier..

Die 3. Gruppe wird noch sehr sehr lange auf Linux verzichten
koennen (und muessen - und das sicher auch gerne)


Und ich meine damit Workstations- nicht den Serverbereich.
 
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