*todo: gleich noch Popcorn holen*
Dein Fehler (falls es sich nicht um *Freitags bei
Heise Habo* Aktion handelt) - das erste Posting. Das sieht wie 99% der üblichen "bin ich hinter einem Proxy sicher" Postings aus und lässt nicht gerade darauf schließen, dass der Fragesteller mit den Begriffen "OSI"/Protokoll/usw. irgendwas anfangen kann. Warum sollte ein "awesome" User (die soll es hier auch geben) weiterlesen/darauf eingehen?
Zum Thema:
Es geht hier nur um die Theorie - nicht ob irgendwelche BOS irgendetwas derartiges ausrichten können.
Hm, weil in der Praxis der "Verteidiger" unterschiedliche Möglichkeiten hat - beim rumgetrolle oder Spam wird man kaum mit einer Anzeige Erfolg haben.
Welcher Art Nebeneffekte beispielsweise?
Zitat von CDW
b) Fehler in der Einrichtung des Tunnels/Proxyumleitung (zzgl (a)), wird wohl am meisten unterschätzt.
Z.B.?
Bsp: man postet Spam mittels einem Script/Anwendung. Sagen wir mal HTTP (was anderes fällt mir auf die Schnelle nicht ein). Nach jedem Posting wird ein Proxywechsel vorgenommen. Weil ein Posting mehrere Requests mit der gleichen IP senden muss, kann auch schlecht eine Radnomisierung nach jedem Absenden vorgenommen werden (z.B mittels systemweiten Einstellungen)
Das T sendet aber einen Redirect auf eine HTTPS Seite - nun ist die Frage, ob die genutzte Anwendung(http Bibliothek) hier weiterhin Proxies verwendet oder eine Direktverbindung aufbaut?
Bzw. ob die systemweiten Einstellungen nun nur ein bestimmtes Protokoll (HTTP) oder Traffik zu bestimmten Ports weitergeleitet wird.
Damit komme ich aber nicht an die Ip von A^^
+
Bekomme ich mit nem IDS die IP? Afaik sagen die mir nur, dass etwas passiert ist - nicht wer.
Was bringt mir, als Verteidiger, die IP? Btw: es war, zumindest aus den ersten Postings, nicht erschließbar, dass es sich nur um streng theoretische Frage "IP hinter Proxy auflösen" handelt.
Zum einen - z.B bei einem (D)Dos oder Spam kann ich davon ausgehen, dass auch die "echte" IP nur zu einem Botnet/SOCKS-Opfer führt.
Zum anderen, als "Verteidiger" bin ich imho erstmal daran interessiert, den Schaden zu reduzieren (=> IDS, "AntiDDOS" vs Hack&Co) oder den Angriff gleich unmöglich zu machen (SMS oder Postident => Auktionsplattform, Onlinebanking vs. CC Betrugs"angriff" & Co) bzw. zu erschweren.
Wie gesagt, was will ich, als "Verteidiger" nun mit der Angreifer-IP überhaupt anfangen? Den ISP "hacken", um an die Adresse zu kommen? Und dann? Hinfahren und es "wie echte Männer klären"? Oder eher eine Anzeige erstatten bzw. rechtliche Schritte einleiten?
Wie findet man in einem ganz praktischen Fall anonyme & sichere Proxies?
SOCKS-Kauf auf dem Schwarzmarkt? Unterstützen diese auch das gewünschte Protokoll für den Angriff?
Anonyme SIM-Karte? Wie schaut es mit Ortbarkeit von UMTS aus (angeblich recht auf 30-100m ortbar über "observed time difference of arrival")
Worauf ich im übrigen hinauswollte - zuviel Abstraktion verbirgt imho ganz konkrete, praktische "Fallen".
Um es auf ein Thema abzubilden, bei dem ich eher (wenn auch eingeschränkt) mitreden kann:
F:"rein theoretische Frage: A(angriffscode) => DLL/Codeinjection => T. Ist für T nun feststellbar, dass fremder Code eingefügt wurde?"
A: 1000+1 Möglichkeiten es festzustellen => falls Codeeinschleusen auf OS Ebene gemeint ist, haben manche OS Checksummen aller Bibliotheken bzw. führen nur signierten Code aus, loggen unerlaubte Schreibversuche (mangelnde Benutzerrechte), haben eine IDS, oder Laufwerke im read-only modus, eine VM, usw.
Falls auf Anwendungsebene gemeint => Hooks auf Kernelebene, DEP/ASLR/Stack+Heapprotection, Whitelist mit erlaubten Modulen und Checksummen, Checksummen aller Codeblöcke, Hooks im User-Level auf die üblichen APIs, Guardflags im Speicher, die ein "IDS" anwerfen, "conditional tracing/check" von EIP/RIP/Stackregisteren (erlaubt nur bestimmte Speicherbereiche, die auch mit Checksummen gesichert sind), Codevirtualisierung (erlaubter Code/Daten nur in bestimmten Bereichen, signiert und/oder "randommäßig" virtualisiert).
F: "Aber angenommen, DLL/Codeinjection Schritt hat vollkommen anonym geklappt, ist nun für T feststellbar, dass Code eingefügt wurde?"
A: es kommt immer noch ganz darauf an, wo und wie es bewerkstelligt wurde und wieviel Aufwand die "Abwehr" dem T wert ist.
F: "Aber es soll doch nur eine theoretische Frage sein, ob und welche Möglichkeiten es zum feststellen des Angreifercodes für T gibt!"
A: :wall:
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