GoogleMail für jeden zugänglich

Hi,

@Gnome: Ich verschicke meine Mails mit PGP... und nein ich hab keinen privaten Mail Server (noch nicht, das ändert sich wenn ich DSL hab)

@weau: Nur wo die Daten Liegen weiss auch kein Mensch (waum wohl X()

Gruß Chris
 
Original von weau
wir befinden uns schon längst in einem Polizeistaat^^
ich will garnicht wissen, was alles passiert, wo die medien durch geld oder nicht mitteilung oder einfach unterdrucksetzung nicht von berichten!

Jaaaa, verschwörungstheoretiker aller Länder vereinigt euch!

google hat speicherdaten im PBYTE
"Bei der EDV Abkürzung PByte hadelt es sich um eine Maßeinheit für Informationseinheiten. Dabei entspricht 1 PByte genau 1024 TByte (TeraByte) und 1 TByte sind 1125899906842624 Byte, also in etwa 1,13 Billiarden zeichen."

überlegt euch mal was da an Daten anliegen? (btw : nur TEXTDATEIN ^^)

Nuja, google ist ja auch die meistgenutzte Suchmaschine mit einer der größten Datenbanken - man erkenne den Zusammenhang...

@weau: Und was spricht dann gegen googlemail? google kann pgp ebensowenig knacken wie [hier beliebigen mailprovider einsetzen]
 
Original von Gnome
Personenbezogene Daten werden von uns weder verkauft, vermietet noch auf andere Weise an Dritte weitergegeben
Wozu auch an Dritte weitergeben, wenn man prinzipiell auch selber alles damit machen kann? Werbung, Nachrichten, Karthografie... Google macht eine ganze Menge, und das wird auch nicht weniger.

Personenbezogene Daten müssen nicht an Dritte übermittelt werden, aber ein paar schöne ausgewertete Käuferprofile verbunden mit Suchgewohnheiten und Geodaten, die sind eine ganze Menge Geld wert. Dabei interessiert nicht wirklich, ob das jetzt Lieschen Müller aus Wanne-Eickel war, das reicht auch anonymisiert aus, um mehr daraus zu lesen, als vielen eigentlich lieb ist. Geomarketing heißt das Stichwort, und das ist keine bloße Paranoia, sondern bereits Realität.
 
Original von LX
Original von Gnome
Personenbezogene Daten werden von uns weder verkauft, vermietet noch auf andere Weise an Dritte weitergegeben
Wozu auch an Dritte weitergeben, wenn man prinzipiell auch selber alles damit machen kann? Werbung, Nachrichten, Karthografie... Google macht eine ganze Menge, und das wird auch nicht weniger.

Personenbezogene Daten müssen nicht an Dritte übermittelt werden, aber ein paar schöne ausgewertete Käuferprofile verbunden mit Suchgewohnheiten und Geodaten, die sind eine ganze Menge Geld wert. Dabei interessiert nicht wirklich, ob das jetzt Lieschen Müller aus Wanne-Eickel war, das reicht auch anonymisiert aus, um mehr daraus zu lesen, als vielen eigentlich lieb ist. Geomarketing heißt das Stichwort, und das ist keine bloße Paranoia, sondern bereits Realität.

Werbung ist überall irgendwo muss man auch Geld verdienen...
Google macht das was im Grunde jede Firma macht Geld verdienen... ohne Geld geht
heutzutage gar nichts... und nur mit Geld können Firmen Leute anstellen und bezahlen...

Den Datenschutz haben wir schon längst abgegeben... und nun versuchen wir uns mit
kleinen Inseln die Vorstellung zu erhalten das es Datenschutz gibt...

Außerdem lieber eine Firma von der ich "gezielt" Werbung bekomme als tausende
Firmen die mich mit sinnlosen Sachen zuschütten... solange ich selber entscheiden kann
was ich mir kaufe...
 
Original von Gnome
@weau: Und was spricht dann gegen googlemail? google kann pgp ebensowenig knacken wie [hier beliebigen mailprovider einsetzen]

ich habe ja nicht behauptet, dass googlemail schlecht ist!
habe nur festgehalten, das von google eine rießige macht ausgeht und das ich mich dieser per gmail nicht noch weiter aussetzen möchte.

ich habe genau wie bitmuncher und auch andere hier im forum doch noch gerne kontrolle darüber, was mit meinen mails geschieht.

ich verweiße da auf den vor ein paar wochen bekannt gewordenen gmail exploit - alles eine frage der ansichtssache oder? :D
 
datenschutz scheint hier in letzter Zeit ein großes Thema zu sein...
so viele Threats darüber...
und in jedem Threat wird klarer dass es keinen Datenschutz mehr gibt...


Alles was man irgendwie irgendwohin übermittelt, ob altmodisch per Post, an Telefon oder über das Internet, kann und wird irgenwo von irgendwem überwacht und mit eingesehen...

Wir werden, zumindest in größeren Städten, an jeder Straßenecke gefilmt...

Unser Surfverhalten im Internet wird von unseren Providern mitprotokolliert...

Überall wo wir Kreditkarten benutzen kann und wird festgehalten was wir wo wann gekauft haben...


Werdet wach, der Überwachungsstaat ist bereits Realität...
Wir sind alle Terroristen und potentielle Käufer von irgendwelchen Artikeln...

Wer Informationen hat, hat Macht... Und Google hat mehr als genug davon...
 
Schön zu sehen, daß hier kritisch und bewußt mit Gmail umgegangen wird. :)

Bei der Sache fällt mir ein Filmprojekt ein, das vor einiger Zeit durchs Netz geisterte. Google Epic 2015. Ein Film in Flash, der ein mögliches Szenario zeichnet, wie es sich Googles Kritiker oft ausmalen. Einfach kurz anschauen und überlegen. Deutsche Synchro, das Original findet sich sicher auch. Mit Suche von Google. :D

http://blog.aperto.de/2006/02/23/netzwelt-web-20/google-epic-auf-deutsch/
 
trotz aller kritik zum thema datensch(m)utz, ist goooooogle mail wirklich allein aufgrund des spam-filters und durchdachten systems zu empfehlen.

auch wenn google viel macht durch die daten hat, und diese sicher auch nicht nur positiv einsetzt, ist es doch einfach ein teil vom web 2.0 - denn schließlich speichert auch die wikipedia eure ip adresse, und niemand schreit lauthals nach datenschutz.

@ise: klasse video, interessant. und bestimmt hats google auch gesehen und nimmt sich ein beispiel dran :]

mir ist es relativ wurst, was wer mit meinen daten macht. solange niemand öffentlich kundtut, welche stellungen ich des nachts bevorzuge oder welche geheimen fantasien ich habe :D

btw: eine veränderung zum "leben im internet" ist ebenfalls teil des web 2.0's. damit werden wir leben müssen, und teilenehmen muss man ja nicht. ein angebot ist ein angebot, kein zwang.
 
Original von theDarkGuy
...denn schließlich speichert auch die wikipedia eure ip adresse, und niemand schreit lauthals nach datenschutz.
...
Jeder Webserver speichert im Normalfall in seiner access-Log die IP-Adressen der User, nur verwendet nicht jede Firma diese Adressen um damit Kundenprofile zu erstellen. Das macht in diesem Fall den Unterschied zwischen Wikipedia und Google.
 
Jeder Webserver speichert im Normalfall in seiner access-Log die IP-Adressen der User, nur verwendet nicht jede Firma diese Adressen um damit Kundenprofile zu erstellen. Das macht in diesem Fall den Unterschied zwischen Wikipedia und Google.

Stimmt. wikipedia macht die ip adressen nämlich öffentlich.
 
Laut "AGB" darf googlemail nicht nur Deine ausgehenden Mails checken sondern verarbeitet auch alle eingehenden User in das Profil.

du erlaubst google faktisch, alle eintreffenden Mails, auch von Leuten, die selbst nicht bei google tätig sind, zu scannen und über sie ein Profil zu erstellen.

Wer's braucht, bitte.

Wohingegen natürlich zu sagen bleibt, dass jeder kostenlos seine Mails mit PGP verschlüsseln kann - wers nicht macht ist selbstschuld - eine EMail ist schliesslich eine Postkarte!

Und noch ein Gruß an alle Verschwörungstheoretiker... in Deutschland werden 10mal mehr Telefonate überwacht als in Amerika - Stand 2005, quelle: wiso spezial (m. E. nicht ganz unbedarfte Recherche also). Habter wieder was zum Bibbern :)

Ansonsten empfehle ich einen Apachen mit SSL, einen freeware-SMTP-Server und eine DynDNS - damit seid ihr auf jeden Fall erreichbar, könnt Mails schicken und seid unabhängig von einem Provider. Einziger Wermutstropfen dabei dürfte sein, dass manche Provider solche Mails nicht annehmen, die keinen Rekursiv-Lookup auf nen gültigen Mailserver haben. Aber wer schreibt schon an AOL :-D
 
Original von blueflash

Stimmt. wikipedia macht die ip adressen nämlich öffentlich.

1. Ohne damit irgendeinen User zu verbinden.
2. Tut Wikipedia das nicht, wenn du eingeloggt bist. Die IP-Adresse wird bei Änderungen nur dann angezeigt, wenn jemand ohne Login eine Seite bearbeitet. Selbst schuld, wer das tut.
3. Schau dir mal die Sources der MediaWiki-Software an, dann wird dir der Sinn klar werden. Irgendwas muss als Benutzername verwendet werden, wenn ein Beitrag editiert wird. Wenn ein Wiki, das MediaWiki einsetzt, das Editieren nicht explizit nur für eingeloggt User erlaubt, wird die IP verwendet um der Änderung eine eindeutige Benutzer-ID zuordnen zu können.

Sorry, aber mit Halbwissen argumentieren bringt's nicht. Was wäre denn besser? Dass jeder, der mal einen kleinen Schreibfehler korrigieren will, sich erstmal einen Account anlegen muss? Wenn das so wäre, hätte Wikipedia niemals diesen Erfolg haben können, da gerade ältere Leute (ja, auch die gibt's im Netz) sich ungern irgendwo Accounts anlegen, die sie evtl. nur einmal verwenden.

Die Verbreitungsstrategie von Wikipedia ist einfach mal gut durchdacht und ich erinnere mich an die Zeit, als gross diskutiert wurde, wie in Mediawiki umgesetzt werden kann, dass jemand einen Artikel ohne Login bearbeiten kann und trotzdem ein Username zur Verfügung steht. Aufgrund von Vandalismus in diversen Wikis, wurde dann entschieden, dass man IPs von nicht registrierten Usern anzeigt, weil dadurch der Vandalismus und Artikel ohne Sinn durch Kiddies, die zu doof sind Proxies zu nutzen, stark eingeschränkt wurde. Sie haben halt gleich gesehen, dass ihre "Taten" zurückverfolgbar sind. Ohne Hilfe des Providers kommt man eh nicht an den Eigentümer der IP, sofern keine feste IP verwendet wird, die auf den Nutzer registriert ist, was nur sehr wenige IPs im Internet betrifft, da der Grossteil durch Hoster/Provider registriert ist und nur wenige von denen den User im whois eintragen. Daher hat man sich damals für diese Strategie entschieden.

Original von 1000sassa
Ansonsten empfehle ich einen Apachen mit SSL, einen freeware-SMTP-Server und eine DynDNS - damit seid ihr auf jeden Fall erreichbar, könnt Mails schicken und seid unabhängig von einem Provider. Einziger Wermutstropfen dabei dürfte sein, dass manche Provider solche Mails nicht annehmen, die keinen Rekursiv-Lookup auf nen gültigen Mailserver haben. Aber wer schreibt schon an AOL :-D
Das betrifft bei weitem nicht nur AOL. Im Zuge des Spam-Schutzes stellen immer mehr Mailserver-Admins ihre Mailserver so ein. Auch z.B. bei meinen Mailservern würden solche Emails aussortiert.
 
Frage an die Systemkernelzumfrühstückesser - wenn ich von localhost versende, als returnpath aber einen gültigen MX habe - ist das Problem dann gelöst? Oder bleibt in dem Fall wie von bitmuncher beschrieben, wirklich nur der Weg über einen Provider?

Frage dies nur aus Interesse...
 
Der Return-Path ist egal, da landen nur die Bounces vom Mailer Daemon, aber der wird selten zur Validierung gültiger Absender hinzugezogen. Entscheidend ist in aller Regel der From-Teil des Mailheaders. Wenn du an Mailserver schickst, die Mails von Dialup-IP-Ranges sperren, bleibt dir nichts anderes übrig, als das ganze über einen Smarthost zu versenden.
 
@ise - nettes video. Thx. =)

@lx - interessanter Artikel. Das es solche Programme gibt hab ich vor ca. 2 Jahren erfahren, als ich in der Marketing Abteilung war ;)


Zum Thema Gmail....

Ich trau weder google noch web.de noch irgend n anderen E-Mail Provider. Nur google kann im Moment noch nicht auf die Daten von web.de zugreifen. (oder hat sich da schon was geändert?!)

Somit gibt man nicht alle Daten in eine Hand! Zudem nutze ich diese E-Mail Adresse für Anmeldungen, wo ich meine richtige E-Mail Adresse nicht unbedingt preisgeben will.

Wichtige Informationen würde ich generell nie (unverschlüsselt) per E-Mail verschicken!

Meine geschäftlichen E-Mails verschicke ich sowieso über n gemieteten Webserver. Leider wüsste ich noch keinen Weg diese so zu verschlüsseln, dass diese meine Kunden noch lesen können. :rolleyes:
 
Ich bin überzeugter GMail-Nutzer und werde es künftig auch bleiben. Ob Google jetzt meine Mails analysiert oder nicht ist mir eigentlich ziemlich egal weil ich nichts zu verbergen habe. IP Adressen und andere vertrauliche Daten werden auch auf anderen Seiten geloggt.
Das Video ist interessant, ehrlich gesagt habe ich Angst vor dem Tag an dem diese Fiktion sich bewahrheiten könnte...
--
Aber die "Freunde Einladen"-Funktion gibts bei GMail immer noch xD
 
Original von 404
Meine geschäftlichen E-Mails verschicke ich sowieso über n gemieteten Webserver. Leider wüsste ich noch keinen Weg diese so zu verschlüsseln, dass diese meine Kunden noch lesen können. :rolleyes:

Dazu noch dieses:

http://www.domain-recht.de/magazin/domain-news-2007/ehug-die-erste-abmahnwelle-rollt-id666909.html

Nur falls du es noch nicht wusstest.



@webfreak, klar, hab verstanden. Es ist auch nicht an mir, jetzt die globale Paranoia auszurufen, die kommt eh von alleine :) Aber ich empfehle am Thema interessierten mal das Studieren von seochat.com (mal von den netten Features der Plattform abgesehen). Die Artikel sind mal besser mal weniger gut recherchiert, aber mal erhält durchaus einen Eindruck WAS alles gespeichert wird - und das ist ordentlich Material.

Obwohl ich selbst nicht gerade verdeckt im Internet unterwegs bin (Google zeigt Beiträge und Infos von mir aus über 9 Jahren), muss ich doch sagen, dass es mir widerstrebt, wenn eine Firma weiß, wann ich zuletzt auf Toilette war und mit welchem Papier. Ich meine einfach, dass es für google nicht wichtig zu sein hat, dass ICH mich für Thema X und Y interessiere - anonymisiert ja, aber nicht persönlich. Aus diesem Grund löscht Antivir (der Sheduler iss was nettes *g) auch viertelstündlich meine google Tracking Cookies, die immerhin eine Laufzeit von 30 Jahren haben !
 
jap und privoxy. da kann google so richtig knabbern.

ich halte nicht viel von google. benutze es aber trotzdem. weil:

die menschen bei google haben das wissen und die möglichkeiten, ein neues betriebssystem zu entwickeln. ich hoffe, dass sie es auch machen.

damit wäre dann das monopol von microsoft beendet.
wollen hier doch fast alle- denke ich jedenfalls.

gmail ist mist, meiner meinung nach. aber als backup für wichtige dateien gut zu gebrauchen.
fast 2gb speicher :P als rar-datei mit passwort vor den schnüffeleien-absolut
" google-sicher".
 
Original von torsten
die menschen bei google haben das wissen und die möglichkeiten, ein neues betriebssystem zu entwickeln. ich hoffe, dass sie es auch machen.

Noch eins, gibt's noch nicht genug? Wenn die was komplett neues entwickeln würden, wären sie erstmal Jahre beschäftigt. Da wäre es sinnvoller eins der vorhandenen auszubauen. Ausserdem glaube ich kaum, dass Google sich in die Betriebssystem-Entwicklung stürzen wird. Die haben als "Markplatz" eindeutig das Internet auserkoren und werden davon wohl auch nicht abweichen.
 
Zurück
Oben