Original von blueflash
Stimmt. wikipedia macht die ip adressen nämlich öffentlich.
1. Ohne damit irgendeinen User zu verbinden.
2. Tut Wikipedia das nicht, wenn du eingeloggt bist. Die IP-Adresse wird bei Änderungen nur dann angezeigt, wenn jemand ohne Login eine Seite bearbeitet. Selbst schuld, wer das tut.
3. Schau dir mal die Sources der MediaWiki-Software an, dann wird dir der Sinn klar werden. Irgendwas muss als Benutzername verwendet werden, wenn ein Beitrag editiert wird. Wenn ein Wiki, das MediaWiki einsetzt, das Editieren nicht explizit nur für eingeloggt User erlaubt, wird die IP verwendet um der Änderung eine eindeutige Benutzer-ID zuordnen zu können.
Sorry, aber mit Halbwissen argumentieren bringt's nicht. Was wäre denn besser? Dass jeder, der mal einen kleinen Schreibfehler korrigieren will, sich erstmal einen Account anlegen muss? Wenn das so wäre, hätte Wikipedia niemals diesen Erfolg haben können, da gerade ältere Leute (ja, auch die gibt's im Netz) sich ungern irgendwo Accounts anlegen, die sie evtl. nur einmal verwenden.
Die Verbreitungsstrategie von Wikipedia ist einfach mal gut durchdacht und ich erinnere mich an die Zeit, als gross diskutiert wurde, wie in Mediawiki umgesetzt werden kann, dass jemand einen Artikel ohne Login bearbeiten kann und trotzdem ein Username zur Verfügung steht. Aufgrund von Vandalismus in diversen Wikis, wurde dann entschieden, dass man IPs von nicht registrierten Usern anzeigt, weil dadurch der Vandalismus und Artikel ohne Sinn durch Kiddies, die zu doof sind Proxies zu nutzen, stark eingeschränkt wurde. Sie haben halt gleich gesehen, dass ihre "Taten" zurückverfolgbar sind. Ohne Hilfe des Providers kommt man eh nicht an den Eigentümer der IP, sofern keine feste IP verwendet wird, die auf den Nutzer registriert ist, was nur sehr wenige IPs im Internet betrifft, da der Grossteil durch Hoster/Provider registriert ist und nur wenige von denen den User im whois eintragen. Daher hat man sich damals für diese Strategie entschieden.
Original von 1000sassa
Ansonsten empfehle ich einen Apachen mit SSL, einen freeware-SMTP-Server und eine DynDNS - damit seid ihr auf jeden Fall erreichbar, könnt Mails schicken und seid unabhängig von einem Provider. Einziger Wermutstropfen dabei dürfte sein, dass manche Provider solche Mails nicht annehmen, die keinen Rekursiv-Lookup auf nen gültigen Mailserver haben. Aber wer schreibt schon an AOL :-D
Das betrifft bei weitem nicht nur AOL. Im Zuge des Spam-Schutzes stellen immer mehr Mailserver-Admins ihre Mailserver so ein. Auch z.B. bei meinen Mailservern würden solche Emails aussortiert.