time to pick a new one; oder auch ubuntu nervt mich

Beim der Arrandale (zumindest die mobilen iCore) Generation hat es _ein_ Jahr gedauert, bis der Bug mit VGA Grafik ("vga wavy output") behoben war.
Februar - April 2012 musste man bei Sci-Linux bzw. Debian wheezy noch selber den neusten Kernel einspielen, damit man den VGA auch nutzen konnte. Und da sind schon mehr als 2 Jahre seit dem Release vergangen.

Beim T430 (mit der dritten Core-Generation) gibt es bis zum September noch Probleme (mit den neusten Kernelversionen) - Standby bzw. "freeze" im Betrieb (debian sid/wheezy).
Bis zum Oktober gab es ab und an einen "zufälligen" Absturz des WLAN Modules sowie häfige Verbindungsabbrüche, wobei interessanterweise die gleiche Karte in einem T410s + Debian wheezy im gleichen WLAN absolut Problemlos lief. Ebenso gab es keinen funktionierenden Displayport Ausgang (zumindest ohne Verrenkungen).

Cherry Picking geht natürlich immer.
 
Cherry Picking geht natürlich immer.
Hm, soweit ich es damals herausgefunden habe, war die komplette Arrandale-Reihe betroffen.
Der Bug wurde auch zigfach unter verschiedenen Variationen gemeldet "intel core i3 external monitory wavy"/ "core i5 bla wavy"/"arrandale bla wavy".

https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/linux/+bug/600407
https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/linux/+bug/614238
https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/linux/+bug/692673

Wer dedizierte Grafik hatte, war natürlich fein raus :rolleyes:
 
Ich hab mir spaßeshalber mal Cinnamon auf nem Core2Duo mit Nvidia 8800GT (mit proprietärem 304.51-Treiber) installiert, und da lahmt das auch nur vor sich hin. Gnome3 und KDE4 fühlen sich da auch nicht langsamer an, fressen nur mehr Speicher.
 
Kay, dann kann ich den desktop auf jeden Fall mit dem i7 vergessen. Sinnlos, sah der doch so nett aus. Warum das scheinbar immer beschissner wird is mir irgendwie unklar
 
kay, ich geb grad mate mal nen versuch. das ist ja zehntausendmal schneller als gnome3, cinnamon oder irgendwelcher andere unitycrap :D ich bin gespannt.
 
Was ist denn nun aus dem Test geworden?

Der Thread hier umschreibt, bis auf die Hardwareprobleme, ziemlich genau meine eigene Situation (ich brauch apt und synaptic^^). Dazu kommt, dass ich einfach ein riesengroßer KDE3 fan bin und mich seit KDE4 nichtmehr so recht in irgendeiner Desktopumgebung zurechtfinden kann.

Aktualisier deine Erfahrungen bitte mal! :)

Ich will die Tage mal Pinguy OS, Peppermint und evtl noch trisquel oder Ultimate ausprobieren.
 
also.... ;)

nachdem ich von ubuntu auf mint umgestiegen bin hab ich dann mit mate rumgespielt und mir so eingerichtet wie ichs von gnome 2 her gewohnt war. das hat soweit alles funktioniert. auch hardwaresupport und co hat ich keine probleme weiter.

was mir anfangs sehr auf die nüsse ging warn die langsamen linux mint server. updates dauerten damit immer irgendwie sehr lange. nachdem ich dann erstmal nach dem setup mein setup auf den aktuellsten stand gebracht hab, hat sich mir erst der updater offenbart und mir anfangs ewig gesagt, ich hätte das servicepack 4 statt 5 installiert, aber alle anwendungen waren up to date. das wirkte irgendwie sehr kryptisch. hat mich aber auch irgendwie nicht so richtig weiter interessiert und ich bin anschliesend von den quellen direkt auf den debian testing zweig umgeschwungen. keine ahnung ob das so klug war, aber bis dato läuft es erstmal.

ich hab mich da ich zuletzt kaum zeit hatte, auch nicht weiter damit auseinandet gesetzt und bin auch irgendwie von der doku der lmde version entwas enttäuscht, da man da irgendwie nix so richtig findet, was annähernd an ubuntuusers.de rankommt.

updates zieh ich seither aus dem testingzweig von debian, von packages.linuxmint.com kommt kaum was rein. vielleicht hab ich da bei mir was verfriemelt.

ansonst läuft das system sehr stabil, hab keine probleme und die meisten anwendungen sind stets halbwegs aktuell (für mich vorallem nur bei den browsern relevant). netbeans und dergleichen beziehe ich meist eh direkt vom hersteller.

das einzige was mir etwas negativ aufgefallen ist, dass es gegenüber ner ubuntuinstsallation sehr langsam startet (jammern auf hohen niveau, wir sprechen von 5 gegenüber ca. 10 sekunden; ausgehend von ner intel g2 80gb ssd)

aber meist nutz ich eh nur den standby modus.

ansonst gibts nichts zu meckern.

achja:// was bei mir nervig war, ich wollte compiz drauf bekommen, aus den linux mint archiven bekam ich das aber überhaupt nicht, auch entgegen der meldungen aus dem netz mit backports und romeo nicht. das hab ich aus den debian testing quellen bezogen. das hat etwas länger gebraucht, bis das lief.
 
Interessant.
Hast du es mit dem grafischen Installer (also inklusive Datenmüll - bei MINT konnte ich nie während der Installtion Datenpakete an und abwählen?) installiert?

Sind arg viele Programme, die du nicht brauchst vorinstalliert?
Das war irgendwie immer die beste und gleichzeitig schlechteste Seite von MINT: Man musste sich nie mit der Installation von proprietärem Kram rumschlagen - dafür war es auch immer sehr vollgestopft mit Zeugs was ich nie brauche und dann runterschmeißen muss.

Wie ist es mit der sonstigen Perfomance?
Meine MINTs waren, gefühlt, immer etwas langsamer als Kubuntu und erst recht langsamer als Fedora.
 
also das mint ist von der desktopperformance auf nem i7 mit kleiner low voltage gpu eingebaut deutlich fixer unterwegs mit mate + compiz! cinnamon ist wesentlich langsamer als gnome3 unter ubuntu. (nahezu nich zu benutzen, sobald ich an mein notebook nen externen monitor hänge, aber das wollt ich eh nich nutzen)

die installierten apps hab ich grob über die paketverwaltung aussortiert.

ansonst sind die repositories lahm. aber es ist ertragbar.
 
@killgenerals:

Wenn ein OS als Ziel hat von Haus aus möglichst viel zu unterstützen, ist das Bereitstellen einer großen Paketzahl auf der DVD unerlässlich. Ohne ein eigenes ISO-Remastering wirst Du nie eine Distro finden, die Deinen Ansprüchen genügt, zumindest geht es mir so.

Im Wesentlichen kann man sich eine nackte Distro nehmen und sich alle gewünschten Pakete nachinstallieren oder man macht es, z.b. mit Mint, andersherum:

Man installiert sich eine Distro, die voller Pakete ist und schmeißt den ganzen Müll, den man nicht benötigt, einfach runter. Das Löschen geht immer schneller als das Installieren und Konfigurieren:

Code:
apt-get --purge remove $(cat <negativ-liste>)

Linux ist nur mein Zweit-Betriebssystem. Primär verwende ich FreeBSD.

Nach Performance darfst Du bei einem generischen Linux-Kernel und vorkompilierten Binärpaketen aus dem Repo nicht fragen. Natürlich läuft FreeBSD mit dem an meine Hardware angepassten, selbst kompiliertem Kernel und ausschließlich eigens kompilierter Software deutlich schneller als die Software aus dem Linux Standard-Repo. Zwischen Ubuntu und Mint ist mir kein spürbarer Performance-Unterschied aufgefallen.

Die Hardware meines Samsung-Notebooks, auf dem Mint läuft, wird von Haus aus vollständig unterstützt. Hierzu zählen Grahpik- und Soundtreiber, Webcam, Lan und Wlan und sonstiger Schnickschnack.

Für einen Desktop oder Notebook ist Mint o.k.. Für einen Server empfehle ich, wenn Linux dann Debian, oder wenn Unix, dann FreeBSD.


Greetz
Hackse





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Zuletzt bearbeitet:
Ich bin mir der Problematik durchaus bewusst. Deshalb hab ich ja auch geschrieben:
Das war irgendwie immer die beste und gleichzeitig schlechteste Seite von MINT

Persönlich installiere ich mir lieber ein "riesiges" MINT und lasse es danach abspecken, weil ich es hasse Zeugs wie Flash oder Treiber wie den Catalyst selbst zu installieren.

Und ich darf sehr wohl nach Performance fragen. Es gibt schließlich gewaltige unterschiede bei den mitgelieferten Konfigurationen der Distributionen.
Dass ich mit viel Zeit und Wissen auch noch mehr aus den gegebenen Systemen rausholen kann, ist mir klar. Ich nutze Linux aber in erster Linie, weil es in der Regel so wunderbar glatt, sicher und schnell out-of-the-box läuft. Und Genau das ist auch der Grund, warum ich seit KDE4.0 niemehr ein KDE benutzt hab (damals hatte es ja noch gewaltige Stabilitätsprobleme) oder warum ich auch mit Ubuntu nicht mehr zufrieden bin (siehe eastereggs allerersten Post).
Im Prinzip suche ich (und wahrscheinlich suchte auch easteregg etwas ähnliches) schlicht und ergreifend nach dem, was (K)Ubuntu in seinen ersten Jahren gewesen ist, bevor es immer weiter und weiter verschlackt ist.

Als Ersatz hatte ich einige Jahre Mint benutzt, was aber nach einigen Versionen deutliche Performanceeinbrüche hatte. Von daher ist die Frage nach Performance - innerhalb enger Grenzen - schon nicht unberechtigt.
 
@killgenerals

Ich habe das Gefühl, dass Mate schlanker als KDE ist und daher auch etwas schneller läuft.

Die Argumentation der Performance hängt davon ab, wie man Performance formal definiert:

Desktops:
Ich kann nicht sagen, dass ein Desktop, egal ob Gnome, KDE, Mate, ..., auf heutiger Hardware lange laden würde oder sich Fenster langsam aufbauen. Klar, schlanke Desktops wie openbox (mein primärer Desktop für BSD) sind natürlich noch mal 'ne Ecke schneller, dennoch behaupte ich, liegen alle Desktops performancetechnisch in einem Bereich, mit dem ich gut leben kann.

Programme:
Die Performance von Programmen hängt von vielen Faktoren ab. Da Mint seine Programme direkt aus dem Ubuntu-Repo bezieht, kann deren Konfiguration nicht unterschiedlich sein:
Code:
cat /etc/*-release /etc/apt/sources.list
DISTRIB_ID=LinuxMint
DISTRIB_RELEASE=13
DISTRIB_CODENAME=maya
DISTRIB_DESCRIPTION="Linux Mint 13 Maya"
deb http://packages.linuxmint.com/ maya main upstream import
deb http://archive.ubuntu.com/ubuntu/ precise main restricted universe multiverse
deb http://archive.ubuntu.com/ubuntu/ precise-updates main restricted universe multiverse
deb http://security.ubuntu.com/ubuntu/ precise-security main restricted universe multiverse
deb http://archive.canonical.com/ubuntu/ precise partner
deb http://packages.medibuntu.org/ precise free non-free

#deb http://archive.getdeb.net/ubuntu precise-getdeb apps
#deb http://archive.getdeb.net/ubuntu precise-getdeb games

Wie so oft hängt die Wahl der Distro davon ab, was man damit tun möchte. Als Zweit-OS ist Linux für mich nur noch ein sekundäres Thema. Für Family, Freunde und Bekannte verwende ich Mint, da es out of the box läuft und ich mit ein paar Skripten alles schnell so für sie aufsetzen kann, dass ich über einen langen Zeitraum möglichst wenig Arbeit habe. :)
 
@killgenerals

Ich habe das Gefühl, dass Mate schlanker als KDE ist und daher auch etwas schneller läuft.

Die Argumentation der Performance hängt davon ab, wie man Performance formal definiert:

Desktops:
Ich kann nicht sagen, dass ein Desktop, egal ob Gnome, KDE, Mate, ..., auf heutiger Hardware lange laden würde oder sich Fenster langsam aufbauen. Klar, schlanke Desktops wie openbox (mein primärer Desktop für BSD) sind natürlich noch mal 'ne Ecke schneller, dennoch behaupte ich, liegen alle Desktops performancetechnisch in einem Bereich, mit dem ich gut leben kann.

jain, das kann dir halt sehr schnell auf die füsse fallen, wenn man nur ne integrierte grafikkarte nutzt. grade die intel teile protzen nunmal nicht mit performance und das bekommt man auf nem großenmonitor oder multimonitor system gnadenlos zu spüren. zb auf meinem i7 notebook der ersten generation mit ner 533mhz HD 1000 grafikeinheit ist das arbeit an nem 30" schon extrem zäh mit mate. (im verhältnis zu supersmooth! ;)) wenn ich dann cinnamon starte schlafen mir die füsse ein, da sich ein ruckeln einstellt und die daten lange brauchen.
 
jain, das kann dir halt sehr schnell auf die füsse fallen, wenn man nur ne integrierte grafikkarte nutzt. grade die intel teile protzen nunmal nicht mit performance und das bekommt man auf nem großenmonitor oder multimonitor system gnadenlos zu spüren. zb auf meinem i7 notebook der ersten generation mit ner 533mhz HD 1000 grafikeinheit ist das arbeit an nem 30" schon extrem zäh mit mate. (im verhältnis zu supersmooth! ;)) wenn ich dann cinnamon starte schlafen mir die füsse ein, da sich ein ruckeln einstellt und die daten lange brauchen.

Zu (intergrierten) Intel Graphikkarten kann ich keine Stellung nehmen, da ich solche Graphikkarten nicht verwende. Mit Nvidia und Radeon habe ich gute Erfahrungen, sowohl im HDMI-Bereich als auch auf dem Notebook:
Code:
01:00.0 VGA compatible controller: Advanced Micro Devices [AMD] nee ATI Manhattan [Mobility Radeon HD 5400 Series] (prog-if 00 [VGA controller])
 
Ich dachte immer gerade Intel ist bekannt für seine Linux-Freundlichkeit? Da kann es doch dann keinen großartigen Unterschied zwischen der Performance unter Linux oder Windows geben?

mfg benediktibk
 
das is kein treiber issue! bei ner 2560x1600 + 1600x1200 geht der einfach in die knie, und das deutlich schneller unter cinnamon im gegensatz zum windows desktop bzw. dem mate desktop!

auf arbeit fahr ich 2x 1920x1200 und da ist mate super flott, aber zb cinnamon is da schon am ende. nu auf dem notebook display (1440x900) rennt alles gut.
 
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