Die HaBo-Sonntagsfrage

Wie würdet Ihr wählen, wenn heute Bundestagswahlen wären?


  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    47

sTEk

New member
#21
Da fällt mir nur immer wieder George Bernard Shawn ein:
"Demokratie ist ein Verfahren, dass garantiert, dass wir nicht besser regiert werden, als wir es verdienen."
Btw...in der IGM-Zentrale arbeiteten zumindest Stand voriges oder vorvoriges Jahr nur Angestellte ohne Tarifvertrag - hatte ein ZDF-Team mal aufgedeckt!
 

LX

Member of Honour
#22
Es spielt absolut keine Rolle wer an die Macht kommt solange Deutschland die EU nicht verlässt und es gibt meines Wissens nach keine Partei, die dies ernsthaft vorhat. Sollte eine Partei dies in ihre Wahlprogramm aufnehmen, auch wenn dadurch Wirtschaftssanktionen drohen würden, wird diese meine Stimme bekommen.
Mmh, die NPD fordert den sofortigen EU-Austritt. Aber ich hoffe, du überlegst dir das nochmal... ;)
 
#24
csde_rats:
Wir haben ein Problem:
Die CDU hat bei den Boardwahlen die Fünf-Prozent-Hürde geknackt!
In der Tat! Aber das hier ist ja auch das hackerboard - womit es ziemlich offensichtlich sein dürfte, dass es bei diesem unerwartet (und gänzlich unverdient) guten Ergebnis nicht mit rechten Dingen zugegangen sein kann! Ich bin sicher die Boardleitung wird diesen verdächtigen Vorgang mit der gebotenen Aufmerksamkeit untersuchen und nicht nur jede Unbotmäßigkeit aufdecken, sondern auch die Urheber solcher Manipulationen entlarven...
Es würde mich übrigens gar nicht wundern wenn diese Urheber in Berlin, im Vorzimmer einer gewissen Kanzlerin zu finden wären...:D
 
#27
Falls die Umfrage auch nur annähernd die Stimmung im Volk widerspiegelt, möchte ich bei den nächsten Wahlen nicht in der Haut der Liberalen stecken...:D

Und ich muss sagen ich würde wirklich gerne Westerwelles Gesicht sehen, wenn sie bei der Bundestagswahl an der 5% Hürde scheitern sollten...:p
 
#31
Ungültige Stimmen werden explizit als solche gezählt und sind mit Stimmenthaltung gleichgesetzt. Das ist richtig. In der Statistik der Wahlbeteiligung werden sie aber als abgegebene Stimmen gezählt, während nicht hingehen bedeutet, dass die Wahlbeteiligungsquote geringer ausfällt. Da liegt der Unterschied. Natürlich will ich mich damit meiner Stimme enthalten, aber es soll auch klar sein, dass ein politisches Interesse dennoch gegeben ist. Sonst würde ich ja nicht zur Wahl gehen. Das Politikinteresse der Bevölkerung wird nunmal an der Wahlbeteiligung gemessen.

Dass man sich nur enthält, weil man sich mit jedem Ausgang einverstanden erklärt, ist aber schlichtweg falsch. Man enthält sich auch, wenn es keine Rolle spielt, wie die Wahl ausgeht, da egal welche Wahl man trifft, sich eh nichts ändert. Ich enthalte mich, weil ich mich mit keinem Ausgang der Wahl einverstanden erkläre.
 

LX

Member of Honour
#32
Ergebnis: Die Wahlbeteiligung ist nicht so niedrig wie befürchtet, und aus denen, die auch noch gültig gestimmt haben, ergeben sich bestimmte Mehrheitsverhältnisse für die Parteien. Und du meinst, es kratzt irgendjemanden, was genau du mit deiner warum auch immer nicht gezählten Stimme ausdrücken wolltest?

Zynisch betrachtet sind ungültige Stimmen die Leute, die zu blöd sind, ein einzelnes Kreuz zu malen. Wenn das immer mehr werden, stimmt wahrscheinlich was nicht mit unserem Bildungssystem - oder mit den verwendeten Stiften. Vielleicht kann das durch elektronische Wahlzettel gelöst werden...
 
#33
Es kratzt MICH was ich damit ausdrücken will. Das reicht ja wohl. :rolleyes: MIR ist wichtig, dass meine Stimme nicht als "nicht abgegeben" sondern als Stimmenthaltung gezählt wird. Und mich meiner Stimme zu enthalten ist mein gutes Recht. Auch Stimmenthaltungen gehören zur Demokratie. Das werden auch elektronische Wahlzettel nicht ändern können, denn auch darauf muss die Möglichkeit zur Stimmenthaltung gegeben sein. Um genau zu sein, wird dies sogar gerade einer parlamentarischen Prüfung unterzogen, da eine entsprechende Petition ausreichend Stimmen hatte.
 

Chromatin

Moderator
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#34
Ich stricke weiter an meinem Selbstversorger-Hof und verdiene bis dahin noch soviel Geld wie es geht.


Wer mich dann am Ende aus welchen Gruenden betruegt - ist doch voellig egal - und die Gruende sinds auch. Ob ich von Energiekonzernen, Versicherern oder dem Staat unmittelbar ausgelutscht und belogen werde ist mir mittlerweile gleich.

Anstatt sich staendig von Poltik und Wirtschaft in eine Richtung schubsen zu lassen sollte man wesentlich darueber nachdenken wie unser aller Leben hier in diesem Land in den naechsten Jahren aussehen wird und was wir dringend tun sollten um unseren Frieden zu bewahren.

Man hat den Sarrazin schoen ins Kreuzfeuer genommen aber die eigentliche Kernaussage elegant am Volk "vorbeigehetzt".

Irgend ein Experte hier mit Riesterrente?
Fragt doch mal Euren Riester-Dealer wie das mit einer spaeteren Nachversteuerung aussieht.

Jeder der nicht jenseits der 40 ist, sollte seine Regierung aufs Sparen draengen und sich nicht weiter ablenken. Ausser man hat zufaellig Reichtum in der Familie oder hat mit miserabelster Grundversorgung und Altersarmut kein Problem.
 

LX

Member of Honour
#35
Und mich meiner Stimme zu enthalten ist mein gutes Recht. Auch Stimmenthaltungen gehören zur Demokratie.
So weit, so richtig. Ich amüsier mich nur gern über die vermeintliche moralische Überlegenheit derer, die vor Wahlen immer wieder betonen, dass sie hingehen und ungültig stimmen werden. Denn sie sind ja besser als diese Uninteressierten, die gar nicht erst hingehen. Und mit ihrer ungültigen Stimme zeigen sie's denen da oben mal so richtig ;)

Solange aber nur die Verhältnisse der gültigen Stimmen die Sitzverteilung in den Parlamenten bestimmen, ist es egal, ob man sich nun unter "Nichtwähler" oder "ungültig abgegebene Stimmen" wiederfindet. Ich verstehe ehrlich gesagt auch nicht, wie man sich nicht mal zwischen den 29 zugelassenen Parteien (BTW 2009) für eine entscheiden kann, die zumindest weitgehend die persönlichen Ansichten und Interessen vertritt. Wer pauschal eh alle für korrupt und nur auf den eigenen Vorteil bedacht hält, der kann in der Tat am Wahltag auch einfach zuhause bleiben.

[EDIT]
Okay, DIE PARTEI wurde nicht zugelassen. Wem also ausgerechnet der Wiederaufbau der Mauer eine Herzensangelegenheit ist, der hatte einfach Pech *schmunzel*
 
#36
Ich verstehe ehrlich gesagt auch nicht, wie man sich nicht mal zwischen den 29 zugelassenen Parteien (BTW 2009) für eine entscheiden kann, die zumindest weitgehend die persönlichen Ansichten und Interessen vertritt.
Es gibt keine Partei, die auch nur annähernd meine Interessen vertritt, da sämtliche Parteien von einer grundlegend falschen Position ausgehen: Man müsse die Gesellschaft weiterentwickeln. Imo ist das ein falscher Ansatz. Man muss die Gesellschaft von Grund auf neu aufbauen. Es muß z.B. ein zeitgemäßes Wertesystem in die Gesellschaft eingebracht und nicht ein uraltes Wertesystem krampfhaft an die Zeit angepasst werden. Somit gibt es keine Partei, die auch nur minimal meine Interessen vertritt. Und wenn ich meine Stimme schon beerdigen muss, dann muss ich sie nicht auch noch einer Partei zuschanzen, deren Ansichten ich nichtmal annähernd teile.

Das hat mit moralischer Überlegenheit nichts zu tun. Ich nehme lediglich meine Verantwortung als Bürger wahr und beerdige meine Stimme in dieser Urne. Das gehört ja wohl zu dieser Postdemokratie dazu, oder nicht? Wenn ich mich dabei meiner Stimme enthalte, so ist dies schlicht und einfach mein gutes Recht. Da brauchen auch nicht irgendwelche Schlaumeier daher kommen, die mir unbedingt erklären wollen, wie sinnlos das ist. Es ist genauso sinnlos eine Partei zu wählen, die ich nicht einmal im Ansatz unterstützen würde und noch viel sinnloser nicht zur Wahl zu gehen, weil dann in den Medien wieder von der Politikverdrossenheit und dem Desinteresse der Bürger an den Wahlen gefaselt wird.
 

LX

Member of Honour
#37
Es gibt keine Partei, die auch nur annähernd meine Interessen vertritt, da sämtliche Parteien von einer grundlegend falschen Position ausgehen: Man müsse die Gesellschaft weiterentwickeln. Imo ist das ein falscher Ansatz. Man muss die Gesellschaft von Grund auf neu aufbauen. Es muß z.B. ein zeitgemäßes Wertesystem in die Gesellschaft eingebracht und nicht ein uraltes Wertesystem krampfhaft an die Zeit angepasst werden.
Wie stellst du dir denn dieses zeitgemäße Wertesystem vor? Ich habe das Gefühl, dass es immer mehr Leute gibt, die nach Berlin oder nach Brüssel schauen und von der Politik einen großen gesellschaftlichen Entwurf, eine Vision für die Zukunft erwarten. Ich frage mich aber, ob das nicht ein bisschen zuviel verlangt ist.

Es ist ja nicht so, als würde nicht ständig in der Politik über Zukunft und vor allem über Werte gesprochen. Für meinen Geschmack sogar zuviel. Man kann viel reden und muss wenig tun, denn sich über Werte einigen ist in einer Demokratie nicht so einfach.

Politik sollte sich IMHO aus dieser Diskussion lieber zurücknehmen. Politik ist Legislative, die Aufgabe der gewählten Politiker ist also letztlich, Gesetze zu formulieren. Wo immer aber versucht wurde, den dem Zeitgeist unterworfenen Wertekanon in Gesetze zu gießen, war das über kurz oder lang ein Griff ins Klo. Einerseits, weil Wertmaßstäbe glücklicherweise nicht in Stein gemeißelt sind, und andererseits, weil das immer den faden Beigeschmack hat, dass eine Gruppe der anderen diktiert, was sie für richtig zu halten hat. Da aber letztlich jeder Mensch eigene Vorstellungen zum Leben und zur Entwicklung der Gesellschaft hat (zumindest haben könnte), kann es nicht Aufgabe der Politik sein, sich zum Hirten über die vermeintlich meinungslose Masse zu erheben und die Richtung vorzugeben.

Bestenfalls sollte sie ein Gespür für gesellschaftliche Entwicklungen haben und darauf moderierend einwirken. Diskutieren, wie's mit der Gesellschaft weitergehen soll und was man für wertvoll erachtet, das muss von unten her geschehen. Und das muss sich auch nicht in Gesetzen niederschlagen, sondern vielmehr in Handlungen der Bürger selbst, frei nach dem Motto: Die bessere Welt wird nicht von Politikern gemacht, sondern von denen, die sie gewählt haben - und sogar denen, die sich enthalten ;)
 
#38
Wie stellst du dir denn dieses zeitgemäße Wertesystem vor? Ich habe das Gefühl, dass es immer mehr Leute gibt, die nach Berlin oder nach Brüssel schauen und von der Politik einen großen gesellschaftlichen Entwurf, eine Vision für die Zukunft erwarten. Ich frage mich aber, ob das nicht ein bisschen zuviel verlangt ist.
Momentan verhindert die Politik durch Gesetze ziemlich erfolgreich, dass sich Wertesysteme der Zeit anpassen können. So wird z.B. immer mehr Wert auf Urheberrechte gelegt und dadurch Fortschritt für die gesamte Menschheit eingeschränkt. Ich kenne z.B. genug Leute, die gute Ideen für die Weiterentwicklung von Technologien haben, dies aber nicht machen können, weil ihnen per Gesetz untersagt ist die bestehenden Technologien zu modifizieren und weiterzuentwickeln, da ja irgendwer irgendwelche Rechte/Patente darauf hat. Und "der kleine Mann" kann es sich zumeist nicht leisten sich entsprechende Nutzungsrechte zu kaufen. In meiner Ausbildung als Chemielaborant hatten wir einige gute Ideen, wie man bestimmte synthetische Stoffe hätte für andere Zwecke nutzbar machen können, aber wir konnten dies nicht umsetzen, weil uns Gesetze in Verbindung mit Patenten verboten, diese Stoffe selbst herzustellen um damit zu experimentieren.

Ich erwarte von der Politik also vor allem eine "Vision"... dass sie endlich einsieht, dass die finanziell orientierten Rechte Einzelner nicht über dem Fortschritt der gesamten Gesellschaft stehen dürfen. Wenn sie dann noch einsieht, dass die Rechte auf Privatssphäre und Selbstverantwortung wirklich unantastbar sind, und diese nicht ständig mit Gesetzen unterwandern, wären wir schon einen großen Schritt weiter.

Wo immer aber versucht wurde, den dem Zeitgeist unterworfenen Wertekanon in Gesetze zu gießen, war das über kurz oder lang ein Griff ins Klo. Einerseits, weil Wertmaßstäbe glücklicherweise nicht in Stein gemeißelt sind, und andererseits, weil das immer den faden Beigeschmack hat, dass eine Gruppe der anderen diktiert, was sie für richtig zu halten hat.
Demokratie ist die Ursache dafür, dass eine Gruppe der anderen aufdiktiert, was sie für richtig zu halten hat. Schliesslich bestimmen mehr oder weniger knappe Mehrheiten und oft sogar Minderheiten, was richtig und was falsch ist. Siehe z.B. die Antiraucher-Gesetze in Bayern, wo eine Minderheit bestimmt hat, dass Rauchen in Kneipen nicht mehr erlaubt ist und damit festgelegt hat, dass dies richtig sei. Genauso haben 2 Minderheiten 2009 bestimmt wer uns regieren soll, nämlich jene 34% die CDU gewählt haben und jene 15%, die sich für die FDP entschieden. Und obwohl die SPD weitaus mehr Stimmen als die FDP hatte, bestimmten obskure Koalitionsverhandlungen, dass diese nicht mitregieren dürfen. Sowas kann ich allerhöchstens als Pseudodemokratie bezeichnen und es ist bezeichnend dafür, wie absurd diese sogenannte Parteien-Demokratie ist.

Da aber letztlich jeder Mensch eigene Vorstellungen zum Leben und zur Entwicklung der Gesellschaft hat (zumindest haben könnte), kann es nicht Aufgabe der Politik sein, sich zum Hirten über die vermeintlich meinungslose Masse zu erheben und die Richtung vorzugeben.
Das tut sie aber und genau da liegt das Problem. Sie entwickelt bestehende Gesetze immer weiter anstatt sie von Grund auf zu reformieren. Anstatt immer mehr Wert auf finanzielle/persönliche Rechte Einzelner zu legen, sollten Gesetze und Bestimmungen so gemacht sein, dass sie die Vorteile für die Gesamtgesellschaft als Fokus haben. Das wäre einem Miteinander sicherlich förderlicher, denn aktuell führt die Fokussierung auf Rechte einzelner großteils dazu, dass unsere Gesellschaft sich mehr und mehr zu einem Gegeneinander entwickelt.

Bestenfalls sollte sie ein Gespür für gesellschaftliche Entwicklungen haben und darauf moderierend einwirken. Diskutieren, wie's mit der Gesellschaft weitergehen soll und was man für wertvoll erachtet, das muss von unten her geschehen. Und das muss sich auch nicht in Gesetzen niederschlagen, sondern vielmehr in Handlungen der Bürger selbst, frei nach dem Motto: Die bessere Welt wird nicht von Politikern gemacht, sondern von denen, die sie gewählt haben - und sogar denen, die sich enthalten ;)
Es muss sich eben doch in den Gesetzen niederschlagen, denn derzeit verhindern viele bestehende Gesetze, dass sich die Gesellschaft in bestimmte Richtungen entwickeln kann und geben somit vor in welche Richtung sie sich entwickeln muss.
 

Chromatin

Moderator
Mitarbeiter
#39
Momentan verhindert die Politik durch Gesetze ziemlich erfolgreich, dass sich Wertesysteme der Zeit anpassen können. So wird z.B. immer mehr Wert auf Urheberrechte gelegt und dadurch Fortschritt für die gesamte Menschheit eingeschränkt. Ich kenne z.B. genug Leute, die gute Ideen für die Weiterentwicklung von Technologien haben, dies aber nicht machen können, weil ihnen per Gesetz untersagt ist die bestehenden Technologien zu modifizieren und weiterzuentwickeln, da ja irgendwer irgendwelche Rechte/Patente darauf hat.
Eine Gesellschaft wird sich nicht zum guten Wenden wenn sie an dem Glauben Festhält, der Menschheit sei durch technischem Fortschritt auch nur im geringsten geholfen.

In diesem land wird zB jedes an seiner Entfaltung massiv gehindert, welches nicht das Glück hat in einer wohlhabenden Familie zu leben.
Chancengleichheit ist die Mär und Gutenachtgeschichte die gerade unsere linksschauenden Politiker den Dummköpfen weismachen wollen die eben nichts haben.

Wirtschaftswachstum ist die Mär der liberalen und Populären, die Wohlstand mit Exportzahlen und Umsätzen erklären. Erklären tun sie aber nicht, warum trotz wachsender Konten Weniger, die Bürger ausgelutscht werden wie rohe Eier und nochmal und nochmal zur Kasse gebeten werden während das Land Abermillionen Euros verschleudert.

Die Energiediskussion ist beliebtes Bombenfutter um immer mal wieder den Zeitungslesenden Bildungsbürgern die wahren Schurken vor Augen zu führen: DIE INDUSTRIELLEN. Das man 3 Fernseher hat, 2 Anlagen, 5 Computer, Waschmaschine, Trockner und weiteres was einem einen Energieverbrauch beschert, der auch bezahlt werden will, fällt flach.
Nicht Sparen und somit die Umwelt wirklich schonen ist die Devise. Nein! Mehr alternative Energie um unseren Energiehunger
zu stillen ist vorgelebte Motto.

Und damit es weiter rundläuft beglücken wir unseren holden Nachwuchs mit dem Turboabitur. Mit dem Turbo ins Erwerbsleben und dann turbomässig Steuern zahlen.

Die Menschen in diesem Land brauchen dringend neue Perspektiven und Werte. Aber ich glaube nicht dasz diese Werte durch Urheberrechte, Technik und Energiezufuhr zu konstruieren sind.

Vielleicht liegts auch daran dasz die Leute gar nicht wissen was sie wollen.
 
#40
Seit Beginn der Industrialisierung setzte die Freiheit von Technologien auch immer Maßstäbe für die Freiheit der Gesellschaft als Ganzes. Aber es ist natürlich nur eines von vielen Beispielen und jenes, das am Besten hier in's Board passt, weil es eine Thematik ist, mit der sich die meisten hier schon mehr oder weniger intensiv auseinandergesetzt haben. Das von dir angesprochene Bildungssystem wäre ein weiteres Beispiel, das wir aber ja bereits in einem anderen Thread diskutiert haben und wo ich bereits erwähnte, dass es ziemlich unsinnig ist, wenn man in der Schule kaum noch eine gute Allgemeinbildung und erst recht keine Regeln des friedlichen und respektvollen Zusammenlebens vermittelt bekommt, dafür aber Quantenmechanik, analytische Geometrie u.ä. lernt. Viele weitere Beispiele wären noch aufführbar, aber damit könnte man ganze Bücher füllen.
 
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