eure Schlafgewohnheiten ?

Hi Leute,

Ich habe da sehr große Probleme mich der Welt anzupassen, Frühaufsteher konnte ich nie verstehen, früh aufstehen war immer eine Qual und Jobs bei denen ich früh aufmusste, waren nie besonders von Erfolg gekrönt.

Erst am späten Abend, ist es mir möglich mich mit Sachen zu beschäftigen, Probleme zu lösen, auf gut Deutsch: den ganzen Tag über laufe ich mit 50% Leistung rum.

Ich versuche gerade eine Zwischenlösung zu finden, nicht zu spät aufstehen um nicht vollkommen aus der Zivilisation zu geraten und trotzdem dabei ein bisschen was von der Nacht zu haben.

Deswegen Frage ich euch: habt ihr ähnliche Erfahrungen? Frühaufsteher? oder doch eher Nachteule ? wie siehts mit dem Schlafrythmus aus ?

Lg
 
Naja bei mir in der Firma gibt es Gleitzeit und selbst wenn ich um 5 Uhr hoch muss ist es nicht schlimm, irgendwie muss ja das Geld reinkommen ;)
 
Meine Devise: Carpe noctem! Ist bei mir genau das Gleiche! Morgens bin ich zu Nichts zu gebrauchen! Daher bin ich auch Freelancer und arbeite von zu Hause!;-)
 
Was früher ein Grücht war und als faule Ausrede galt, ist ja mittlerweile bestätigt: Der Chronotyp.

Meine Leistungskurve steigt zB. am fruehen Nachmittag fuer ein paar Stunden.
Dann ist wieder eine zeitlang Ruhe und ab 20 Uhr bis locker 2-3 Uhr morgens kann ich wieder "was schaffen".

Ich habe auch schon jahrelang in einer Fabrik malocht und musste während der Frühschicht um ca 5 Uhr aufstehen - war kein Problem.

Ein Job, wo ich jedoch um 8 Uhr auf der Matte stehen muss - ist ne Qual..

Stranges Dinge jedenfalls..
 
Ich stehe momentan um 5 und 6 auf und komme um 17 Uhr nach Hause und gehe zwischen 22 und 23 Uhr wieder ins Bett. Danke Kaffee, Taurin und morgens 200 Km/h zum Wachwerden geht das ganz gut.

Allerdings rutsche ich im Urlaub immer automatisch nach ein paar Tagen in meiner Wachphase und bin dann schnell bei 14/15 Uhr aufstehen und bis morgens um 5 "schaffen".

Nachts denkt es sich einfach besser. Wenn es dunkel wird, werde ich wacher.
Aber da spielt mir der Winter mit seinen langen Nächten ein wenig in die Hände
 
Geht mir genauso wie den meisten hier.

Ich bin immer einer der letzten im Büro, ca. 9 Uhr da.
Bin nach der Arbeit immer so geschafft dass ich immer ein Nickerchen einlegen muss.

Beispiel gestern:

07:00 Uhr aufgestanden
8:00 Uhr auf der Arbeit
18:30 Uhr Feierabend
19:30 Uhr zuhause
20:00 Uhr für ein "Nickerchen" hingelegt und durchgepennt bis morgens 07:00 Uhr :D
 
Wärend der Woche ca 7.15 , habs zum Glück nicht weit bis zur Schule (mach grad mein Fachabi nach) , danach wirds wahrscheinlich bis zur nächsten FH ein wenig länger dauern , wohne hier am berühmt berüchtigten Ar*ch der Welt.
Wenn Wochenende/Ferien sind kanns gerne mal 5-6 uhr morgens werden bevor ich schlafen gehe , aufstehen kann ich dafür aber auch um 11/12 Uhr am nächsten morgen , wenn nichts anliegt brauch ich nicht viel Schlaf.


kann Chromatins These übrigens bestätigen , 3 Jahre lang um 7 Uhr morgens auf der Matte stehen = Hölle :P
 
Zuletzt bearbeitet:
Mein Wecker ist auf 6:45 gestellt - aber vor 7:45 komme ich einfach nicht aus den Federn. Zum Glück habe ich ziemlich tolerante Gleitzeit - Kernarbeitszeit ist zwar ab 9:00, aber es stört niemand wenn ich erst um 10:00 auftauche :D Dafür wirds bei mir abends immer später. z.b. heute hab ich erst um 22:00 zu arbeiten aufgehört. Ok - um 19:00 bin ich von der Arbeit nach Hause gefahren, aber Dank vpn ist Home-Office ja kein Problem.
 
Ich bin immer einer der letzten im Büro, ca. 9 Uhr da.

Hm, ich bin um diese Zeit zu 99% der erste...

Ansonsten bin ich aber auch eher der Morgenmuffel und habe starke Probleme mit dem Frühaufstehen. Ab 7 Uhr fangen die Wecker (2 Handys, eines davon mit 3 Weckern, und ein Wecker mit 2 Weckzeiten) bei mir an zu klingeln und wenn nicht allzuviel schief läuft, dann bin ich bis 8 Uhr aus dem Bett. Es ist aber auch schon oft vorgekommen, dass ich nicht einen der Wecker mitbekommen habe und total verschlafen habe.
Erstaunlich ist, dass ich sofort wach bin, wenn das Telefon klingelt, selbst wenn es lautlos und ohne Vibrationsalarm ist, oder es an der Tür klingelt. In den meisten Fällen bin ich dann sogar kurz vorher schon wach. Gleiches gilt für Tage, an denen wichtige Termine anliegen. Da wach ich immer einige Minuten vor dem Wecker automatisch auf. Das kann ich mir bis heute nicht so recht erklären...
Bei allem ist egal, wann ich ins Bett gehe oder wie lange ich schlafe, das hat komischerweise so gut wie keinen Einfluss, ausser das ich nach der Arbeit dann manchmal ein unbeabsichtigtes Nickerchen vorm Fernseher mache.
Allgemein ist meine Produktivität auch deutlich besser, je weiter der Tag schon voran geschritten ist und die Müdigkeit mich noch nicht übermannt.
Am schlimmsten finde ich aber die nervige Zeitumstellung, die uns ja auch bald wieder blüht. Winterzeit, also Normalzeit, geht eigentlich immer recht gut, aber bis ich mich an die Sommerzeit gewöhnt habe, ist sie schon fast wieder vorbeit.
 
Ich habe in einer der Unizeitschriften (zeit Campus, coolibri oder sowas halt) mal gelesen, dass das nur Gewohnheitssache sein soll.
Kann ich nicht bestätigen, da ich mich während der Schulzeit ja dann dran gewöhnt hätte.

De facto geht bei mir am Tag nicht viel, wenn ich nicht 5-6 Stunden Schlaf abbekommen habe. Muss ich zum Beispiel um 8 Uhr raus, ist spätestens um 2 Uhr schlafen angesagt, damit der Nachmittag nicht in Trance fällt.. am Abend gehts dann wieder.
 
Ihr habt ja alle komische Schlafgewohnheiten... zwischen 4 und 5 Uhr in's Bett um 8:30 klingelt der Wecker, wobei der Tag dann gegen 9 Uhr beginnt. Ausgeschlafen wird am Wochenende... normalerweise sind dann ca. 7-8 Stunden Schlaf notwendig um die nächste Woche nicht durchzuhängen. Und den Rest erledigen 6-10 Dosen Redbull am Tag. :P
 
Schlafen? Dazu fällt mir nur ein älteres Zitat von bitmuncher ein: Schlafen ist doch nur etwas für Leute, die zu arm sind um sich Kaffee leisten zu können...:D
 
Ich stehe um 6:30 auf, und bin dann bis etwa 9:00 schlecht gelaunt. Um 18:30 bin ich zu Hause und gehe dann so gegen Mitternacht ins Bett. Am Wochenende wird dann der wenige Schlaf mit Ausschlafen kompensiert. Fertig.

Mit dem Alter und der Verpflichtung nicht nur für sich selber Geld verdienen zu müssen ändert sich auch die Einstellung.
 
Wow, da sind ja ein paar Koffein-Junkies unterwegs! :P

Bei mir geht nichts unter 7h Schlaf, wobei das auch schon kritisch ist. Wirklich gut durch den Tag komme ich nur mit 8h Schlaf, womit ich dann (als Student, man beachte! :wink:) um 11 Uhr schlafen gehen muss, damit um 7 Uhr aufstehen nicht zum Problem wird. Ich nehme dafür keinerlei Drogen zu mir, weder Kaffee, Red Bull oder Nikotin (weckt eine Zigarette am Morgen auf?).

mfg benediktibk
 
Am Wochenende wird dann der wenige Schlaf mit Ausschlafen kompensiert. Fertig.

Das funktioniert nur blöderweise nicht so. Da ich auch heftige Schlafstörungen habe (hatte?) war ich auch mehrmals bei entsprechenden Fachärzten und die waren sich alle einig: Zu wenig Schlaf unter der Woche kann man schlicht nicht kompensieren. Der Körper braucht eine bestimmte Mindestmenge Schlaf und zwar regelmäßig, nicht in der Summe pro [Zeiteinheit]... alles andere ist höchst ungesund, schwächt das Immunsystem und stresst nur unnötig.

Seit ich halbwegs brauchbar schlafe, werde ich viel seltener krank, bin besser gelaunt, leistungsfähiger, ausdauernder, habe seltener Kopfschmerzen uvm. Wer zu wenig oder schlecht schläft macht sich selbst total kaputt und wer's richtig übertreibt (@bitmuncher) wird früher oder später gesundheitliche Probleme kriegen.
 
Kann enkore nur zustimmen. Die ersten 4 Semester habe ich auch relativ wenig geschlafen 4-6h, mich dabei zwar nicht wirklich schlecht gefühlt, aber im Vergleich zu heute hat sich das ziemlich auf meine Leistungsfähigkeit ausgewirkt. Heute versuche ich eigentlich immer so um die 8h zu schlafen, weil ich feststellen musste, dass das in Kombination mit "guter Ernährung" (= keine Fertiggerichte..)/Sport sich stark auf Leistungsfähigkeit im positiven Sinne ausgewirkt. Obwohl mehr schlafen, kochen, Sport treiben Zeit in Anspruch nimmt, schaffe ich mehr (und besser) pro Tag als früher. Außerdem kann ich so auch ohne Probleme mal 2-3 Tage sehr viel mehr arbeiten/feiern, ohne, dass ich danach die nächsten Tage durchhänge.
 
Wer zu wenig oder schlecht schläft macht sich selbst total kaputt und wer's richtig übertreibt (@bitmuncher) wird früher oder später gesundheitliche Probleme kriegen.
Wird wohl eher später sein. Mein Vater hat knapp 20 Jahre mit ca 4h am Tag gelebt und Gesundheitsprobleme bekam er erst, als er schon Jahre in Rente war, was laut seinem Arzt aber auf Alkohol und Zigaretten zurückzuführen ist. Ich selbst lebe nun auch bereits seit knapp 18 Jahren mit so "wenig" Schlaf. Hab bisher dadurch keine gesundheitlichen Probleme und im Job schaffe ich am Tag etwa 3 Mal so viel wie meine Kollegen. Eingeschränkte Leistungsfähigkeit sehe ich also auch nicht.

Ich denke, dass der Schlafbedarf durchaus auch Veranlagung ist.
 
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